Ich weiß nicht, ob ich früher mit dem Begriff “gebrochener Blick” wirklich etwas verbunden habe, oder ob das für mich nur eine Worthülse war.
Seit wenigen Jahren ist es genau diese Formulierung, die mir in bestimmten Situationen mit Saskia in den Sinn kommt. Ich hätte nie geglaubt, wie greifbar und real und “physisch” ein Blick sein kann, der aus wachen, aufmerksamen, lebendigen, frohen Augen kommt.
Und dann dieser Augenblick, wenn die Epilepsie den Geist unvermittelt mit sich fort trägt, wenn es da von einer Sekunde zur nächsten plötzlich nur noch Leere statt der vorher vorhandenen festen Substanz gibt – das ist es, wenn Saskias Blick bricht.
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