Auf dem Fußboden im Flur (manche nennen das Windfang, für mich ist das ein Flur) liegt ein einsames Stück Konfetti, übrig geblieben vom der exzessiven Party (ehem) in der Nacht vom 31. Dezember vergangenen zum 1. Januar diesen Jahres.1
Jeden Morgen in dieser Woche, an dem ich Saskia in ihrem Buggy setzte, zeigte sie mir enthusiastisch dieses Stück Konfetti. Desgleichen nachmittags. Irgend etwas an diesem roten Punkt auf dem Boden scheint sie total zu faszinieren.
Ich glaube, das Teil bleibt dort so lange wie möglich liegen, da wird jetzt immer drum herum gekehrt und gewischt. Oder es wird vorher aufgesammelt und hinterher wieder hingelegt. So haben wir mit Saskia jeden Morgen ein Gesprächsthema
1 Irgendwie kamen die beste aller Ehefrauen und A. beim Telefonat am Vormittag des 31. auf das Thema Konfetti, und erstere sagte etwas der Art “Bloß nicht!”. Meine Augen jedoch fingen an zu leuchten – Konfetti, das gab es doch damals, als ich noch ein Kind war, immer bei uns zu Hause am Silvester-Abend. Ich wollte Konfetti! Als Reminiszenz an die guten alten Zeiten! So!
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