So lala

Knapp zwei Stunden Mittagsschlaf mit Saskia, und die beste aller Ehefrauen, die unsere Abmachung erfüllt und mich noch ein wenig länger hat schlafen lassen – da fühle ich mich doch glatt wieder halbwegs fit, nachdem ich in der Nacht nur 4 Stunden unerholsamen Schlaf bekommen hatte. (Wie immer gilt: Das wars wert. Nur dass ich den DJ in dem Nicht-Standard/Latein-Teil diesmal etwas anstrengend fand. Und wie immer gilt: Danke an die beiden beteiligten Frauen, die das ermöglicht haben!)

Körperlich also gehts mir besser, geistig … knabbere ich immer noch an Saskias Anfall. Ich wußte die ganze Zeit, dass es ein tiefer Absturz werden würde – es ging (und zu großen Teilen: geht) Saskia einfach zu gut, als dass eine Rückkehr auf alte Verhältnisse nicht sehr belastend werden würde.

Ein Titel für einen Blog-Eintrag, der mir heute eingefallen war, als ich Saskia sah, lautete „Mahlzeit“. Wenn ich nämlich sehe, wie sie stellenweise wieder abwesend wird, nach vorn hängt, ins Leere starrt, und dabei von Zuckungen geschüttelt wird – das sieht einfach schon wieder sehr nach „Epilepsie frißt Saskia auf“ aus.

Entsprechend habe ich das seit langem erste Heulen um meine Tochter dann auch schon wieder hinter mir. Irgendwie hätt‘ ich auch noch eine Weile ohne gekonnt.

Naja, wahrscheinlich brauch‘ ich das ja. Sonst hätt‘ ich nicht so schnell wieder damit angefangen, hätt‘ ja auch noch Zeit gehabt für die richtig schlechten Phasen, falls sie denn wieder kommen.
Außerdem schreibe ich auch immer viel mehr Blog-Artikel, wenn es Saskia schlecht geht, als dann, wenn es ihr gut geht – ich kotz‘ mich halt viel lieber aus, und suhle mich in meinem Leid … Macht ja eh‘ viel mehr Spaß … 😕 Phhh ….

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Eine Antwort zu So lala

  1. Barbara schreibt:

    Ich kenn das.
    Wenn das Elend tief genug ist, um darin zu baden, dann fließen die Worte.
    Dann brennt es auf der Seele.

    Zu sehen, wie Krankheit eure Tochter auffrißt…versucht Überhand zu gewinnen…wie soll es euch da gehen?

    Bethel…
    Neue Wege,… alte Wege, neu gegangen…dranbleiben
    Barbara

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