Statistiklos

Saskia ging es gestern halbwegs gut: Viel Aktivität, relativ wenig Durchhängen, und wenn, dann hatte es oft eher den Anschein von „Ausruhen“ (Sie kippte nicht mitten in einer Tätigkeit zur Seite, sondern eher kontrolliert und gewollt. Oder so.). Das wurde zwar überschattet von einer ziemlichen Quakigkeit fast den ganzen Tag, aber …

Auch der Sonnabend war schon recht gut, aber nicht ganz so gut wie der gestrige Sonntag.

Und ich frage mich gerade, ob das eine Minimal-Wirkung des aktuellen Cortison-Stoßes ist. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass ich schon bei einem der vergangenen Stöße diesen Verdacht hatte.

Vielleicht rede ich mir das aber auch nur gerade ein. Es ist so unheimlich schwierig, die Qualität von Saskias Tagen einzuschätzen, oder gar miteinander zu vergleichen. Früher, als die Anzahl der Anfälle ein wesentliches Kriterium war, ging das recht gut. Inzwischen, wo (zählbare) Anfälle eher nur eine Randerscheinung sind, habe ich – gerade ich, der ich die Welt am liebsten in Zahlenform präsentiert bekomme – da ziemliche Probleme. War die vergangene Woche besser als die davor, so im Durchschnitt gesehen? Ist das gefühlt gute Wochenende eine Ausnahme, ein normales kurzes Auf, oder nur Einbildung?

Hach, ich wüßt’s so gerne.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Saskia veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Statistiklos

  1. Elisabeth schreibt:

    Weisst Du noch, als ich Dich mal fragte ob Du Soziologe bist? Es hat mit Deinen Statistiken zu tun. Lisa ist ja nun Soziologin. Sie liebt es auch schon immer alles in eine Statistik unterzubringen. Das kann sie ja nun Tag für Tag tun. Wenn ich nur dran denke, was sie alles gelernt hat. Puh, von mir hat sie da nix! Ich wundere mich nicht mehr über das was alles in Statistiken festgehalten wurde. So viele dicke Bücher wie ich bei ihr kennengelernt habe …. voll mit Statistiken!
    Tja, und nun wenn jemand nach“ Soziologe“ googelt, landet er vielleicht auf Dein Blog.
    Viele Grüsse
    Elisabeth

    • Ach, Statistiken haben nix mit dem Beruf zu tun. Vielleicht eher anders herum, und da hat man dann noch mehr Auswahl, als Soziologe zu werden 🙂

      Ich fand es einfach Zeit meines Lebens faszinierend, die Welt mit Mathe und Physik, also im Wesentlichen mit Zahlen (und Regeln), erklären zu können. Und irgendwann versucht man dann, alles in Zahlen zu pressen – das ist bei mir zwanghaft :). Es gibt sogar Leute, die behaupten, das würde funktionieren – man könne angeblich alles quantifizieren. Unternehmensberater zum Beispiel sagen das gerne, glaube ich (jedenfalls alle, die ich erlebt habe). Aber sie haben natürlich nicht recht … wie zum Beispiel quantifiziert man die Liebe eines Kindes?

      Viele Grüße
      ‚Locke‘

Gib Deinen Senf dazu (nich' kleckern, hier is' wisch gefrischt!):

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s