Dem Da

„Wenn Du Spaß haben willst, tanz‘ doch mit dem da!“, sagte meine etwas übermüdete (und, wie sie mir später erzählte, Muskelkater habende) Tanzpartnerin, und zeigt vage in die Richtung unseres Tanzlehrers, als ich bei einer Figur im Aufwärmungs-Jive plötzlich allein dastand. Was natürlich, wie immer beim Tanzen, an der schlechten oder nicht vorhandenen Führung des Herren lag 🙂

Zum Glück meinte sie das nicht ganz ernst – der langsame Walzer klappte an diesem Abend trotz der letzte Woche eingeführten Neuerungen sehr schön, und auch die neu zu lernende, nicht ganz einfache Linksdrehung (nein, ich habe keine statisches Gleichgewicht, höchstens dynamisches – aber in dieser Figur braucht man ersteres) bekamen wir am Ende der eineinhalb Stunden deutlich besser hin, als ich es am Anfang vermutet hätte.

Hach, sagte ich schon, dass Tanzen Spaß macht?

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2 Antworten zu Dem Da

  1. Elisabeth schreibt:

    Ich wünsche Dir, dass Du immer, immer Spass dabei haben wirst.
    Elisabeth

  2. Elisabeth schreibt:

    Guten Morgen
    gestern haben wir Deine Zeilen, speziell die über Autismus, mit ins Bett genommen und so lang über das Thema geredet. Auch die „Rückentwicklung“ hat uns beschäftigt. Der Robert-Papa ist schockiert über die Zeilen im Zeugnis. Wir wissen ja, wo Robert steht, wir sehen diese Rückentwicklung. Und da steht dann „Schön, dass Du die Zahlen bis 20 erfassen kannst!“ oder „Du störst noch immer so, dass die anderen Kinder sich nicht konzentrieren können …“
    Ein DIN A 4 Blatt voll mit all solchen „Bewertungen“, die nur blöd sind und z.B. nichts drüber aussagen, ob es einen Förderplan gibt und ob auch nur annähernd diese Ziele erreicht wurden….das ist das was Michael erfahren wollte im Zeugnis.
    Wir haben hier ein Zeugnis in dem eine Lehrerin mit einem Kind spricht, auf eine Art und Weise, die wir nicht tun …..
    Und dann liegen die Eltern dieses Kindes im Bett und machen sich stundenlang Gedanken über das weitere Leben, denn auch Robert bleibt nicht immer Kind! Wir haben uns gestern sehr verlassen gefühlt von all den Einrichtungen, Schulen, Betreuern und was wir sonst noch kennen….denn der Mensch Robert als Ganzes, der interessiert scheinbar nur uns. Der Kindergarten fürs Kind bis ca. 6 Jahre, die Schulzeit bis ?? Jahre … und was dann kommt sieht kein anderer als Gesamtheit.
    Ist da schon:“Kann ja eh nur ins betreute Wohnen wechseln, wenn er mal kein Kind mehr ist!“ in den Köpfen der Zuständigen? Wir wollen aber noch immer mehr erreichen mit ihm, für ihn.
    Und da komm ich nun wieder zu Saskia. Denn es ist mit Bethel nichts anderes. Wenn ihr dort seid, dann dreht sich alles um die Patientin Saskia …. und wenn ihr weg seid, habt ihr nicht mal einen Ansprechpartner zum Reden am Telefon. Das kann es doch nicht sein. Auch da fehlt der Blick auf Saskia rundherum. Mir geht es wie Steph. Ich finde es auch noch viel schlimmer. Saskia braucht fremde Betreuer, denen Ihr ganz fest vertrauen könnt. Sie kann ja nichts sagen und weitergeben. Sie braucht ärztl.Betreuung die in die Zukunft schaut. Wie lang soll denn die Kleine noch einen Anfall nach den anderen haben? Es ist entsetzlich, dass Ihr so alleingelassen seid mit den Fragen ums Cortison. Ach, ich könnte schon wieder einen Roman hier schreiben….
    Ich wünsche Euch dreien ein schönes Wochenende
    Viele Grüsse
    Elisabeth

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