Zurechtgerückt

Die beste aller Ehefrauen ist wieder da, und hat mir den Kopf gewaschen und zurechtgerückt. Dankeschön, Schatz – schön, dass Du wieder da bist!

Und jetzt geh‘ ich mal schauen, ob ich nach dem gestrigen Artikel irgendwo Schadensbegrenzung betreiben muß.

Und vielleicht komme ich, das mal so als Appetithäppchen für die geneigte Leserschaft, heute auch noch dazu, die eine oder andere hübsche Anekdote über Saskia hier zu schreiben …

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4 Antworten zu Zurechtgerückt

  1. Barbara schreibt:

    Keine hübschen Anekdoten, Saskias Fotos, ihr Lachen, reichen uns.
    Und auch Dein gestriger Post steht Dir zu.
    Allerdings nicht, ohne den Kopf gewaschen zu bekommen…
    Du beschäftigst mich schon den ganzen, echt langen Tag, mein Lieber!
    Und nicht nur mich…
    Ach, ich würd Dich gerne schütteln und nein, ich bin nicht der Meinung, dass Saskia Dich nicht versteht.
    Sie merkt allerdings, dass Du meinst, sie würde Dich nicht verstehen.
    Geschicktes, kleines Mädchen!

    Wein ruhig, schrei es heraus, schreib es nieder.
    Aber lass die Türen offen, durch die Du für Deine Tochter erreichbar bist.
    All Deine Verzweiflung steht Dir zu, aber Saskia steht zu, dass Du in sie vertraust!!!

    Locke, wahrscheinlich lehn ich mich wieder mal weiiiit aus einem Fenster, dass mir nicht gehört.
    Doch ich bin ein „geneigter Leser“, ich fürchte, ich kann nicht anders.
    Manchmal weiss ich nicht, wie ich Dir was schreiben soll.
    „Wird schon wieder.“ und „Kopf hoch“ haben ausgedient.

    Schön, dass Graugrüngelb wieder da ist.
    Schlaft ruhig
    Barbara

  2. Michael schreibt:

    …der Michl ist jetzt tatsächlich ein Bier trinken gegangen.
    Oh, ich kann es ja auch verstehen. Und doch hab auch ich sehr das Gefühl, dass Saskia ganz viel spürt. Ich hab so viel über Deine Zeilen nachgedacht. Hoffnung, das sollte trotzdem dasein… aber natürlich auch die Realität. Und die ist bitter bei Euch.
    Ich würde Druck machen in Bethel … zornig sein und denen zeigen, dass es so nicht laufen kann …. aber wenn so gar kein Vertrauen mehr da ist …. dann wird wohl doch nochmal der schwere Weg nach was Neuem nötig sein. Das find ich so schlimm, zum rausschreien in die Welt.
    Saskia spürt viel, doch schau ihre Augen an. Sie sind so wach. Sie liebt Euch, sie braucht Euch … und doch komm ich wieder auf das Thema mit der Kurzzeitbetreuung. Rennt da die Türen ein, damit Euch geholfen wird. Das ist so wichtig für Euch beide.
    Ich bin davon überzeugt, dass uns die grosse Familie hilft, Alles hier mit Robert besser auszuhalten. Wir haben gar keine Eltern (Oma, Opa) mehr. Aber wir haben die vielen Kinder. Die Grossen kommen nicht zur Betreuung von Robert in Frage. Die Jungs schaffen es nicht … und die Grosse hat den eigenen Sohn, das Trauern um das Baby letzes Jahr, und nun nochmal Nachwuchs. Aber sie steht zum Reden mittendrin. Sie nimmt uns da viel ab. Eben diese Gedanken, die Du geschrieben hast. Und wenn dann hier ein Endpunkt kommt und ich weine, oder sag, dass ich es so nicht mehr schaffen kann … dann ist da ein Mensch gegenüber. Ein anderer Blickwinckel. Oder auch, so wie Roberts ganz grosser Bruder: „Willst ihn jetzt im Starnberger See versenken? Soll ich Dir dabei helfen, oder mit ihm Schauckeln gehen?“ Und genau das fehlt bei Euch. Ihr seid doch eher einsam. Mein Grosser sagt ganz ehrlich, dass er Robert nicht allein betreuen kann, weil er Angst vor den Anfällen hat und diese Art von Roberts Denken nicht versteht … aber er kommt doch oft her und beschäftigt sich dann hier mit Robert. Dr Mittlere (32J.) hatte lang ein Problem einen Bruder zu haben, der „nicht ganz normal“ ist. Diesen Satz hab ich ihn mal gezwungen zu sagen. Denn das Drumherumgerede über Jahre war schlimm. Und hat keine Beziehung zwischen den Brüdern zugelassen. Und dann hat der grosse Bruder das endlich weinend gesagt, der Robert hat es irgendwie gespürt … und warum auch immer, nun kann man sie zusammenlassen. Auch er betreut Robert keine Sekunde. Also, einige Tage im Monat Fremdbetreuung und grosse Geschwister, die oft da sind. Und wenn es nur mir oder dem Michael hilft Sätze zu sagen, so wie Du gestern geschrieben hast.
    Oh, das war viel jetzt. Aber bitte schau nochmal ganz genau zu Deiner Tochter hin. Sie spürt Dich und die Mama. Sie braucht Euch beide tatsächlich viel, viel mehr als andere Kinder. Und wenn es mit ihrer Art zu spielen zu viel wird, dann sagt es laut. Hier wird seid drei Wochen nicht mehr auf die Robert-Art gekitzelt. Und es ist Wahnsinn, was uns dieses sprechende Kind an Vorwürfen und bösen Sätzen um die Ohren gehauen hat, weil er es immerweiter wollte. Einmal hab ich nur noch geweint, weil er mir „blödeste Mama, die endlich in der Hölle wohnen soll und dann soll mich dort der Teufel auch nicht kitzeln … und wenn Du eine tote Mama bist, dann lach ich dich nie mehr an“ … nachgeschrien hat. In dieser Nacht hab ich mir gewünscht, er soll einfach gar nicht mehr sprechen, wenn er so was sagt … am morgen stand ein lachendes Kind auf. Ich hab viel Stärke gebraucht, um auch zu lachen ….
    (Ich glaub jetzt wäre ein Telefonat besser gewesen) Kannst du ein bisschen verstehen, was ich meine ?
    So, ganz mutig, drück ich Dich jetzt doch mal und dann wünsch ich Euch beiden Grossen eine ruhige Nacht.
    Und der kleinen Saskia auch.
    Elisabeth

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