Schlaf

Die beste aller Ehefrauen kam gestern mit einem Arbeitskollegen – mit 5 Kindern – irgendwie auf das Thema „Schlaf“. Und dieser Arbeitskollege sagte, wir hätten es, zumindest in dieser Hinsicht, gut – Saskia ist nämlich sonntags bis donnerstags zwischen 19:30 und 20:00 Uhr im Bett, und am Freitag und Sonnabend ungefähr eine Stunden später.

Ja, ich glaube nicht, dass andere Kinder dieses Alters – 5 ½ Jahre – regelmäßig um diese Zeit im Bett liegen. Saskia schläft in der Nacht ca. 11 Stunden, und macht tagsüber ca. 1 Stunde (manchmal bis zu 2) Mittagsschlaf.

Das gehört wohl zu den wenigen positiven (naja) Wirkungen der Medikamente: größerer Schlafbedarf. Klar, im Zweifelsfall nähme ich das gesunde Kind, das weniger schläft, aber … ja, in gewisser Hinsicht haben wir es „gut“ an dieser Stelle.

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10 Antworten zu Schlaf

  1. Barbara schreibt:

    Na, ich weiss ja nicht!
    Schon ein bisschen locker daher gesagt…
    Sicher gar nicht bös gemeint, aber doch einigermaßen gedankenlos.
    Womöglich ärgert sich der Mann gerade selber über diesen Satz….

    Bin gespannt auf Deinen Austausch mit der Freundin Deiner Graugrüngelb…
    Kann spannend werden, vielleicht lässt Du uns ja teilhaben.

    So, ich bin müd!
    Und krank!!!!
    Ich wünsch euch eine ruhige Nacht und einen schönen Morgen!
    Barbara

    • Graugrüngelb schreibt:

      Ich glaube nicht, dass der Kollege sich darüber rgert – dazu kennt er unsere Situation einfach viel zu wenig. (Es war auch nicht der Kollege mit den 5 Kindern, der mich etwas besser kennt, sondern einer mit „nur“ 2 Kindern, mit dem ich viel weniger zu tun habe.) In diesem Satz war eine ganze Menge Neid dabei – und das kann ich sogar verstehen. Denn bevor der ganze Mist mit der Epilepsie begann, war Saskia ja auch so eine Party-Maus, die am liebsten gar nicht schlief. Schon gar nicht nachts. 😉 Das bringt einen dann eben auch ans Limit und wenn dann jemand erzählt, dass ein Kind um halb 8 ins Bett geht und 11-12 Stunden schläft und dann auch noch Mittagsschlaf macht, dann klingt das schon erstmal beneidenswert.

    • Ich hoffe, es warst nicht Du, die mich angesteckt hat, vielleicht durch irgendeinen Kommentar hier? Bin nämlich auch krank …
      Gute Besserung wünsche ich Dir!
      Viele Grüße
      ‚Locke‘

  2. Elisabeth schreibt:

    Ich war eine furchtbar strenge Mama, was das Schlafengehen betrifft. Ab acht Uhr war die „Mamazeit“ vorbei. Da kam es dann zu solchen Sätzen :“Mama, ich muss Dich was …… oh, keine Mamazeit mehr…..ich frag Dich das Morgen!“
    Erst heute haben die Grossen wieder darüber gesprochen. Auch jetzt noch muss Susanne sich dran halten. Sie darf noch lesen oder spielen im Zimmer. Aber ab acht Uhr ist „Mamazeit“ vorbei. Robert schläft um acht Uhr schon. Eine zeitlang ist er immerwieder aufgestanden. Er ist ein Kind was mein Bedürfnis nach der „Nicht-nur-Mama-Zeit“ gar nicht versteht. Für ihn bin ich nur Mama und er kann sich nicht vorstellen, dass ich auch eine „Jetzt-nicht-Mama“ bin….solche Worte haben die Kinder hier erfunden. Und ich bin so froh drum, denn mir ist es sehr wichtig, ich selber sein zu dürfen. Wenigstens am Abend. Seid ich zwei Jahre bin habe ich jüngere Kinder um mich….Stell Dir mal vor, ich hätte mich da nicht abgegrenzt!
    Wenn die Kinder krank sind ist es aber was anderes ….selbstverständlich und gern!
    Simon hat da vor kurzem was lustiges gesagt. Er ist ein braver Zu-Bett-Geher. Ab acht schläft er. ABER: „Du, ich kann gaaaanz lang bei Dir aufbleiben …. weil Du bist ja nicht meine Mama!“ Nein, mein Schatz. Schon nicht als grosse Schwester von vier jüngeren Geschwistern, und nicht als Mama von so vielen Kindern …. auch nicht als Oma. Einfach NEIN! 10Min.später hat er geschlafen.
    Bei Saskia ist es aber wirklich nochmal anders. Diese vielen Medikamente und diese vielen Anfälle…..da ist ja ganz viel Erschöpfungsschlaf dabei. Und dann habt Ihr ja trotzdem keine ruhige Nacht … Robert kommt auch nachts … durchgeschlafen hat er noch nie. Doch es sind ja schon die Abende viel wert … für grosse Leute, oder?
    Gute Nacht
    Elisabeth

    • Barbara schreibt:

      🙂
      Bei uns heißt das „Erwachsenen-Zeit“ und ist mir wirklich sehr wichtig!
      Wenn ich bloss nicht immer gleich einschlafen würde!!!! 😉
      Habt einen schönen Tag!
      Barbara

    • Das Konzept der „Mama-Zeit“ gefällt mir 🙂
      Ich fürchte, Saskia würde es im Augenblick nicht verstehen, und mit dem unbeobachteten Spielen ist es ja bei ihr auch so eine Sache … aber ich werde mir das merken, und irgendwann vielleicht auch mal diese „Papa-Zeit“ erfinden und erklären können.
      Viele Grüße
      ‚Locke‘

  3. Ute schreibt:

    Keine Bange, die hiesige Saskia ist auch um 20:00 Uhr im Bett und das Licht ausgeknipst. Manchmal singt sie dann noch eine Weile vor sich hin, aber im allgemeinen schläft sie fast umgehend ein. Wenn wir ausschlafen können, kommt sie morgens auch nicht vor halb acht aus ihrem Zimmer. Ob sie dann vorher schon gemütlich gelesen hat, weiß ich nicht, ich nehme es aber nicht an. (Und unter der Woche ist die Nacht eh um sechs Uhr vorbei. Unfreiwillig. ^^)

    • Na, das beruhigt mich ein wenig. Ich habe wenig Vergleiche mit Kindern des selben Alters. Mir fällt immer mal auf, dass andere manchmal sehr spät ins Bett gehen/müssen/dürfen, weiß aber nicht, mit welcher Regelmäßigkeit das geschieht. Aber wenn Deine Saskia auch um 8 im Bett ist – unsere halt eine halbe Stunde eher, und darf dafür eine halbe Stunde später raus – das ist ja noch im Rahmen.
      Viele Grüße
      ‚Locke‘

      • Ute schreibt:

        Saskia darf an den Wochenenden mal ein wenig länger aufbleiben, aber oft ist sie dann am Folgetag ziemlich unleidlich. Bei ihr ist definitiv nicht nur die Bettgehzeit bzw. die Schlafmenge, sondern auch ein fester Rhythmus wichtig, sonst ist der halbe Tag aus dem Lot. Ihr Bruder steckt Veränderungen leichter weg und braucht auch insgesamt nicht so viel Schlaf, obwohl er 1,5 Jahre jünger ist.

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