Unverständnis

Saskias Medizin gibt es bei uns immer in ein wenig Obstbrei, das klappt seit 4 Jahren sehr problemlos. Vor ein paar Wochen nun kam Saskia auf die Idee, mir dabei helfen zu wollen – also die Kapseln selber in den Becher zu befördern. Da ihr Wille mir fast immer Befehl ist, lasse ich sie das auch tun – auch wenn es manchmal recht lange dauert, bis die grobmotorigen und spastischen Hände erfolgreich sind.

Heute war die Medizin erstaunlich schnell im Becher, die Hände zitterten fast gar nicht, und standen auch nicht unter viel zu großer Spannung, wie das sonst in letzter Zeit häufig der Fall ist.

Außerdem saß Saskia heute während des Abendessens in ihrem Madita-Stuhl, ohne dass ihr Oberkörper festgeschnallt war. Trotzdem sank während der halben Stunde nicht einmal ihr Kopf auf die Tischplatte – sie hielt sich die ganze Zeit aufrecht.

Auch der Tenor aus dem Kindergarten war, dass sie heute recht fit gewesen ist.

Das fällt so in die Kategorie „Muß ich nicht verstehen (würd‘ ich aber gern)“: Bei diesen ziemlich miesen Nächten, die Saskia zur Zeit hat (vor 10 Minuten habe ich schon wieder einen heftigen Anfall aus dem Schlafzimmer gehört) – wieso hat sie da heute einen so guten Tag haben können? Normalerweise gehören zu schlechten Nächten immer auch schlechte Tage …

Also, nicht falsch verstehen bitte, liebes Universum: Ich finde es gut, sehr sogar. Aber ich würd‘ das Muster dahinter halt gern verstehen

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