Auf

Und wieder ein überraschendes „Auf“: Wie schon letzten Mittwoch hat Saskia, ohne dass ein Grund zu erkennen wäre, auf einen total miesen Tag einen sehr guten (das ist definitiv eine relative Aussage!) folgen lassen …

Als ich in den Kindergarten kam, krabbelte mein Kind gerade quer durch den Raum, um sich zu verstecken. Moment! Saskia? Saskia kann doch zur Zeit gar nicht krabbeln, dabei fällt sie immer um … Nun, diesmal nicht.

Auch die Kindergärtnerin erzählte, dass Saskia den ganzen Tag fit und aktiv gewesen sei, und der Rest des Tages, den ich sie erlebte, bestätigte diesen Eindruck: Saskia konnte wirklich wieder größere Strecken krabbeln (zum ersten Mal seit langer Zeit haben wir das abendliche „Ich krabbele ins Bad und biege vorher mehrmals falsch ab“-Ritual wieder durchführen können); sie hat eine ganze Weile auf dem Boden gekniet und gespielt (ohne umzufallen!); beim Abendessen mußte sie nicht gefüttert werden, sondern konnte sich das Essen selber in den Mund stecken; eine Henkelflasche mit Milch konnte sie allein austrinken, ohne dass die Flasche von jemandem anders gehalten wurde … Sogar gesprochen hat sie wieder ein wenig mehr.

Warum bloß? Ehrlich, ich hasse es, so etwas nicht zu verstehen.

Egal. Sehr schön.

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3 Antworten zu Auf

  1. squirrel1976 schreibt:

    Genau, einfach genießen, solange es so ist 🙂
    Aber ich kann mir schon vorstellen, wie besch*** das ist, wenn man nie abschätzen kann, was der nächste Tag so bringt.

  2. Elisabeth schreibt:

    Doch, das ist zum „hassen“….wenn man nie weis was kommt, und auch das „warum“ nie beantwortet wird.
    Robert ist auch irgendwie ohne Ergebnisse wieder heimgekommen. Es war ein anstrengender Tag, er hat gut mitgemacht, EEG war leider nur unter Sedierung möglich …. entdeckt wurde nichts. Es ist nicht erklärbar, warum es nun wieder so ist, mit den nächtlichen Anfällen. Die grosse Dosis Orfirlil am Abend (450) hilft momentan schon. Die Nächte sind wieder ohne grosse Anfälle.
    Aber er klagt über Magenschmerzen und dass die Medizin den Bauch so „komisch“ macht. Er zeigt dabei wirklich auf den Magen und den Bauch …
    Geniesse sie trotzdem, diese schönen Stunden. Wahrscheinlich muss man mit einem kranken Kind wirklich noch mehr im „jetzt“ leben. Das ist schwer und gar nicht schön.
    Viele Grüsse
    Elisabeth

  3. Pingback: Eigentlich | Besser so als anders

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