Angekommen

Saskia schlief im Auto, und zwar mehr als eine Stunde – eher ungewöhnlich heutzutage. Im Gegensatz zu gestern nachmittag, als sie im Auto 6 Anfälle in 10 Minuten hatte (schlafend und nur jeweils ein bis zwei Sekunden lang, aber doch ungewöhnlich genug, dass die beste aller Ehefrauen schon von Diazepam sprach), haben wir in dieser Zeit auch keinen Anfall mitbekommen. Also beschlossen wir, dass sie beim Aufwachen erholt genug war, dass wir die verbleibende Stunde auch noch ohne Pause schaffen würden. Auf diese Weise hatten wir am Ziel noch genug Zeit, ein kleines Mittagessen nachzuholen (Thüringer Rostbratwürste, nur echt und lecker in Thüringen!), und die beste aller Ehefrauen in einen Zug zu setzen, der sie deutlich vor Mitternacht zu Hause ankommen ließ. Ich werde die nächsten Tage mit Saskia hier bei meinen Eltern verbringen, bevor wir am Wochenende alle zusammen zu uns fahren. Dort werden Oma und Opa sich dann eine Woche um Saskia kümmern, während Mama und Papa die Zeit nutzen werden, eine Woche ohne Saskia Urlaub zu machen. Yep!

Ansonsten hatte Saskia hier wieder viel Spaß mit Omas Wäscheklammern, wie im letzten Jahr. Ich werde diese ihre Faszination wohl nie verstehen :).

Ob Saskia wohl je verstehen wird, dass eine Katze, die die Ohren anlegt, faucht und knurrt (wirklich! knurrt!), nichts Liebes ist? Zur Zeit versteht sie es nicht – Omas Katze wird trotz dieser Verhaltensweise angewinkt, mit Luftküßchen bedacht, und angeschmachtet. Nun ja, bis jetzt konnten wir die beiden auf Abstand halten, ich hoffe, das bleibt so.

Mal sehen, was wir in den nächsten Tagen hier so anstellen. Tagsüber muss ich mir ein Programm für Saskia ausdenken, da sind wir allein zu Haus (abgesehen von Hund und Katz (und Maus?)), ab dem Nachmittag lasse ich einfach die Oma und den Opa schon mal für nächste Woche üben :).

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6 Antworten zu Angekommen

  1. Pingback: Strohwitwe « Graugrüngelb

  2. Graugrüngelb schreibt:

    Ich sag‘ ja, wir brauchen eine eigene Katze … natürlich nur zum Verbessern Saskias Katzenverständnisses 😉

  3. Elisabeth schreibt:

    und wir haben vor vier Wochen genau die Katze weggegeben, die so kinderlieb war…erst heute morgen hat Robert wieder geweint deshalb. Sie war so schwierig zu vermitteln, dabei ist sie sooo lieb gewesen.
    Und? Bist Du froh, wieder den Bayern entkommen zu sein, Locke? Ich hoffe Ihr hattet noch eine schöne Zeit, das Wetter war dann ja noch gut, oder?
    Ich wünsche Euch noch ein paar schöne Tage bei Opa und Oma
    Viele Grüsse
    Elisabeth

    • Graugrüngelb schreibt:

      „Gut“ ist relativ. Ich suche mal die Fotos von der Kampenwand raus … im Nebel!

    • Nein, die Zeit in Bayern hätte gern noch etwas länger sein dürfen – ein paar schöne Ecken hätten wir ganz bestimmt noch gefunden.
      Das Wetter – nun ja, 15 Meter Sichtweiter auf der Kampenwand 🙂 Wurde aber besser, und wir sind auch glatt mit Saskias Wagen ein wenig gewandert dort oben – da sind die Wege ja so halbwegs Rolli-tauglich.
      Viele Grüße
      ‚Locke‘

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