Gekündigt

Nun ist es amtlich – mir wurde gekündigt, heute steckte der Brief im gleichnamigen Kasten. Die Bedingungen sind die uns schon letztens auf der Betriebsversammlung mitgeteilten, also sehr gut. Es gibt die schon erwähnte Abfindung, und meine Kündigungsfrist ist wie angenommen, das heißt, dass die Kündigung zum 31. Dezember diesen Jahres wirksam wird. Bis dahin werde ich weiterhin bezahlt, bin aber freigestellt.

Gestern, beim Abgeben all unserer Hardware in unserer ehemaligen Geschäftsstelle, habe ich viele (nunmehr ehemalige) Kollegen getroffen. Überraschend viele wissen schon, wo sie demnächst anfangen werden, die Zahl der Leute, die das wie ich bisher eher als Sabbat begreifen, war klein.

Vermutlich sollte ich nächste Woche wieder beim Arbeitsamt vorbeischauen, und dann ernsthaft mit einer Job-Suche anfangen …

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8 Antworten zu Gekündigt

  1. Pingback: Gebracht | Besser so als anders

  2. Elisabeth schreibt:

    Und schon hast Du was zu tun. Arbeitsamt … ist irgendwie immer negativ bei mir.
    Weiss nicht, wo das herkommt.

  3. Sommersprosse schreibt:

    Auch Du wirst neue Arbeit finden.
    Du hast die bisherige Zeit doch bewußt für Dich und Saskia nutzen wollen und so ist es auch in Ordnung ( tat Dir vielleicht ein klitzkleines bischen gut – hoffe ich ! )

    Liebe Grüße
    Mutti

  4. Hesting schreibt:

    Die anderen haben bestimmt kein so besonderes Kind wie Saskia daheim. 😉
    Ich habe ja schon den Eindruck, daß die Kleine von Deiner Anwesenheit und Fürsorge profitiert.

    Ich mache mir auch keine Sorgen, daß Du keine Arbeit findest.

    • Das stimmt, soweit ich das weiß. Die haben zum Teil auch nicht meine lange Betriebszugehörigkeit, und deswegen eine geringere Kündigungsfrist (und eine geringere Abfindung, denn die ist auch noch mal ein zusätzliches Sicherheitspolster). Manchen fiel offensichtlich auch die Decke zu Hause auf den Kopf, die haben also einfach nicht mein Stehvermögen 😉

      Und natürlich profitiert Saskia von mir – ich würde als Vater etwas falsch machen, wenn dem nicht so wäre.

      Die Sorgen, was das Finden einer neuen Arbeit angeht, mache ich mir auch nicht. Ich mache mir Sorgen, dass ich mir irgendwann diese Sorgen machen könnte (zum Beispiel, falls ich mehrmals abgelehnt werde, weil meine Arbeitszeitvorstellungen etwas besonders sind).

  5. Sommersprosse schreibt:

    Könnte es nicht (rein theoretisch natürlich) so sein, dass eins, zwei , drei der bisherigen Kollegen, weil sie schneller sind, einen Arbeitsplatz bekommen, den auch Du hättest haben können?
    (Will ja keinen Streß machen und sehe Dich auch schon die Augen rollen)

    Eine gute Nacht Euch allen
    Mutti

    • Eine Menge der Leute ist bei der Firma, die mich letztens nicht haben wollte – bei denen trifft das also definitiv nicht zu.

      Ansonsten: Natürlich könnte das sein. Und? Das ändert die Situation nicht. Ich werde jetzt nicht in Torschlusspanik verfallen, weil mir sonst vielleicht jemand den einzig noch verbliebenen guten Job wegschnappt. Insofern ist es irrelevant, wo die anderen landen oder gelandet sind – ich gehe einfach davon aus, dass für mich trotzdem etwas halbwegs Akzeptables übrig bleibt.

      Gute Nacht
      ‚Locke‘

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