Geträumt?

Nachdem ich gestern mal wieder darüber schrieb, dass es mit dem morgendlichen Aufwachen bei Saskia nicht ganz so einfach ist, was macht da meine Tochter? Wird eine Weile von Mama gestreichelt, reckt und streckt sich, macht die Augen auf, grinst, und ist einfach wach. Mehr davon, bitte!

Ihr erstes Wort danach war „Hund“. Dann kamen „Tatze“ und „maat“ und „Fenna“, in wechselnder Wiederholung. Dabei zeigte sie immer wieder auf ihren Kopf.

Okay, sie hat also Hund und Katze gemalt, zusammen mit Fenja (ein Mädchen aus dem Kindergarten, das in letzter Zeit in ihren Erzählungen öfter vorkommt).

Jetzt frage ich mich: Hat sie wirklich gestern im Kindergarten gemalt, oder hat sie das einfach nur geträumt heute Nacht? Oder keines von beiden, und es entsprang komplett ihrer Phantasie? 🙂

Das Auf-den-Kopf-Zeigen schreit natürlich danach,  als ein „Nur in meinem Kopf“, also „geträumt“ interpretiert zu werden – aber da wäre eher der Wunsch der Vater des Gedankens, denn dass Saskia einen Traum als solchen erkennt, also als etwas, was nur in ihrem Kopf, und nicht in der Realität passiert – an so viel Abstraktionsvermögen glaube ich dann doch nicht.

Aber vielleicht hat Fenja ihr ja auch Hund und Katze auf den Kopf gemalt, entweder gestern im Kindergarten, oder heute Nacht im Traum 🙂

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5 Antworten zu Geträumt?

  1. Hesting schreibt:

    Ich tippe auf „geträumt“. 🙂

  2. Elisabeth schreibt:

    Fantasie ist ganz wichtig für Kinder. Wenn sie es sich „erträumt“ oder einfach nur ausdenkt ist das gut.
    Meinst Du wirklich, dass sie die Träume nicht erkennt, als Träume? Ich würde fast denken, doch sie weiss es das sie träumt, dass es Träume gibt.
    Viele Grüsse
    Elisabeth

    • Hmmm … ich weiß es nicht. Ich denke, die Verbindung „ein Traum passiert nur in meinem Kopf“ traue ich ihr nicht zu, denn dazu müsste sie wissen, dass Träume ein Produkt ihres im Kopf sitzenden Gehirns sind. Das kann ich mir schwer vorstellen.

      Auf der anderen Seite – ob sie einen Traum als solchen erkennt, also als Film, den sie sich selber ausgedacht und vorgespielt hat, der aber nicht real ist – ich bin ziemlich skeptisch. Nein, irgendwie denke ich nicht, dass sie weiß, dass es Träume gibt – jedenfalls nicht in dem Sinn, wie wir das wissen.

      Vielleicht ist sie aufgewacht und hat gedacht „Hey, ich habe mit Fenja gemalt, das war toll!“. Und dann – wenn es für sie einfach eine gute Erinnerung ist – wäre es auch völlig egal, ob sie den Unterschied zu einer Erinnerung an ein reales Erlebnis irgendwie erfassen kann.

  3. Hesting schreibt:

    Andere Frage: die Geste „Vogel zeigen“ kennt sie?

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