61 km

Vor eineinhalb Wochen, am Sonnabend, kamen wir aus dem Schottland-Urlaub zurück. Am Sonntag-Morgen stieg ich für mein wöchentliches Wiegen auf die Waage (Ja, ich hab‘ das voll unter Kontrolle, und könnte jederzeit aufhören, wenn ich wollte! Ich will halt nur grad nicht…), und war … etwas schockiert. Als Resultat dieses Schocks nahm ich mir vor, ein paar der Jogging-Runden, die in den drei Wochen Urlaub ausgefallen waren, „nachzuholen“.

Nun bin ich in den letzten 11 Tagen elf Mal gelaufen, was sich auf mehr als 61 Kilometer summiert. Hey, das klingt eindrucksvoll, finde ich! Die beste aller Ehefrauen behauptet zwar nach wie vor, das sei übertrieben, aber … nun, vielleicht kein „Aber“, vielleicht ist es übertrieben. Macht nichts. Das angenehme Gefühl der Erschöpfung hinterher … Das gute Gefühl, den inneren Schweinehund überwunden zu haben, wenn man erst mal losgelaufen ist1 … das hat schon was.

Mal sehen, vielleicht schaffe ich es morgen nochmal, mich aufzuraffen, ab übermorgen wird es dann erst mal nichts mehr. Selbst wenn nicht – 11 Mal in 11 Tagen, diese Marke werde ich so schnell vermutlich nicht wieder erreichen 🙂


1Und an einigen Tagen war das ganz schön schwer, am schwersten fiel es mir heute – aber das mag auch an der allgemeinen „Ergibt das alles überhaupt irgendeinen Sinn?“-Stimmung liegen, in der ich gerade mal wieder versackt bin :-?.

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3 Antworten zu 61 km

  1. Sommersprosse schreibt:

    Wenn es Dir hilft und gut tut (nicht mal dem Gewicht sondern nur dem Gemüt) ist es voll i.O.
    Diese Energie und Überwindung des inneren Schweinehunds muß man erst mal aufbringen !!!
    Wenn Du das nicht könntest, würde es manchmal noch schlechter um Deinen Gemütszustand aussehen und Du wärst auch körperlich nicht in der Lage solche Leistungen, wie Saskia sie nun mal abverlangt , zu bringen, Ich wünsche Dir diese Kraft auch weiterhin!

    Liebe Grüße
    Mutti

  2. Elisabeth schreibt:

    Bevor Du in traurige Stimmungen fällst, dann lauf …
    Es ist eine grosse Leistung, die Du da bringst. Ich kann mir schon vorstellen, dass es fürs Gemüt gut ist sich so auszupowern.
    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass Tanzen noch fröhlicher macht, die Musik tut auch gut, oder? Laufen tust Du allein, tanzen zu zweit …
    Viele Grüsse
    Elisabeth

    • Für einen „richtigen“ Tanzabend mit der besten aller Ehefrauen brauchen wir eine Babysitterin, die auch bis nach Mitternacht bleiben kann – nicht ganz einfach. Der gelegentliche Tanzabend mit meiner Zweit-Tanzpartnerin (dankenswerterweise zugestanden von der besten aller Ehefrauen :)) findet ebenfalls deutlich seltener statt, als ich Joggen gehen kann. Und die regelmäßigen Tanzstunden sind manchmal mehr Anstrengung als Spaß, je nachdem, wie sehr es gerade ums Lernen und Üben, oder einfach nur ums Tanzen an sich geht.

      Insofern: Ja, Tanzen ist deutlich schöner, aber halt auch weniger spontan machbar. Hat halt alles Vor- und Nachteile 🙂

      Viele Grüße
      ‚Locke‘

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