Vermisstes Spiel

Den Kopf geschüttelt hat unser Lieblingstöchterchen, als ich sie, noch im Kindergarten, fragte, ob wir jetzt schwimmen gehen wollten. Eine erneute Frage brachte ein deutliches „Nein“. Gefolgt von „Hause“. Und einem „piele“.

Aha, Saskia möchte also lieber nach Hause, um dort zu spielen.

Ich kann es ihr nicht verdenken. Montag waren wir beim Zahnarzt, Dienstag gab es die übliche Ergo, Mittwoch die Logo, heute Schwimmen. Wenn wir da nach Hause kommen, ist schon Zeit fürs Abendessen, fürs Spielen bleiben Saskia vielleicht 10 Minuten. Und offensichtlich vermisst sie das.

Wenn es Saskia schlecht geht, sind wir froh über jede Viertelstunde, die sie nicht irgendwo bei uns zu Hause in den Seilen hängt. Zur Zeit, wo ein wenig Leben in ihr ist – abends ja sowieso -, ist unser/ihr Wochenplan vielleicht etwas zu voll. Aber ich kann auch nicht wirklich die Therapien absagen, „weil es Saskia heute so gut geht, dass wir lieber zu Hause spielen“ 😕

Und Schwimmen absagen geht sowieso nicht. Ich habe heute ihren Wunsch ignoriert (ich weiß, macht man nicht, wenn man schon fragt vorher …), und sie hatte jede Menge Spaß im Wasser …

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