Arme Frau

Ich weiß jetzt, was ich an der Frau V. so anstrengend finde: Ich hab‘ sie noch nie lachen oder lächeln oder grinsen sehen. Sie scheint das ganze Leben irgendwie bierernst zu nehmen.

Ich meine, ich erwarte ja nicht, dass sie über jeden meiner dummen Sprüche, die mir immer mal so rausrutschen, lachen kann. Ist vollkommen okay, wenn sie ihren eigenen Humor hat, sie muss ja meinen nicht teilen. Nur: Ich habe das Gefühl, sie hat gar keinen. Es reicht bei ihr nicht mal zu dem Lächeln, das die meisten Menschen zum Beispiel auflegen, wenn sie jemanden begrüßen.

Abgesehen davon lächelt sie nicht mal bei unserem süßen Kind, bei keiner Gelegenheit. Und das nun ist etwas, was sie eindeutig als völlig … merkwürdig qualifiziert. Es gibt nur wenige Menschen, die nicht wenigstens so tun, als wenn Saskia ihr Herz erobert hätte …

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25 Antworten zu Arme Frau

  1. Ute schreibt:

    Naja, ich gestehe, daß ich auch oft einfach nur einen jungen Menschen sehe, wo die Eltern sich fast überschlagen vor Begeisterung ob ihre weltbesten, obersupersüßen Kindes. Obersupersüß ist es eben nur in ihren Augen, aber nicht zwangsläufig in denen des Umfeldes. Und es „können“ und wollen auch gar nicht alle Leute auf alle Kinder eingehen. Warum auch? Nur weil es Kinder sind?

    Ich frage mich ebenfalls oft einfach nur „What The F…?“, wenn die Eltern vor Rührung und Begeisterung fast schmelzen, weil ihr Kind einfach nur existiert oder völlig banalen Kram fabriziert: „Hach guck mal wie süß er seinen Löffel festhält! Isses nich soooo goldig!“ – Hä? Geht mir in den allermeisten Fällen sonstwo vorbei, ganz ehrlich.

    Beim eigenen Kind ist man da nicht objektiv. Da kann die Umwelt aber nichts für. Für diese Frau ist Eure Tochter nur ein Kind von vielen, so wie die meisten anderen Kinder das auch für Euch sind.

    Würde ich also nicht überbewerten. Die Frau macht ihren Job. Sie muß Eurer Kind nicht toll finden. Warum auch? Sie kennt es doch gar nicht wirklich.

    • Ute schreibt:

      Wenn ich noch ehrlicher sein soll: Ich persönlich würde vermutlich auch keinen Draht zu Eurer Tochter finden, so wie Ihr sie schildert. Ich kann mit Kindern dann am meisten anfangen, wenn gute Kommunikation möglich ist. Gemeinsame Unternehmungen. Austausch. (Der Babyzeit meiner Kinder habe ich nie auch nur eine Träne hinterhergeweint.) Ich kann die Frau irgendwie verstehen. OK, ein Lächeln wäre vielleicht schön, aber soll sie heucheln?

      • squirrel1976 schreibt:

        Autsch!
        Nichts gegen deine Einstellung, aber etwas weniger drastisch hättest so vielleicht schon darlegen können, finde ich…

        • Ute schreibt:

          Warum? Ich stehe dazu, daß ich mit Babys nicht mal 10% dessen anfangen kann was mir mit Kindergartenkindern und noch älteren möglich ist. Ich finde das auch gar nicht schlimm; das heißt ja nicht, daß ich mich um meine Kinder im Babyalter nicht gekümmert hätte.

          Aber ich bin keine Knuddel- und Heiteitei-Mutter. Ist eben nun mal so. Und ich finde eben auch nicht alle Kinder süß. Mal ehrlich – wer tut das schon? Klar finden die meisten Eltern, daß _ihre_ Kinder doch wohl die ganze Welt verzaubern müßten. Aber logisch ist sowas nicht, und schon gar nicht sollte man nach diesem Kriterium einen anderen beurteilen, der eben mit dem Kind zufällig nichts anfangen kann.

          Das war es, was mir ein wenig schräg rüberkam in Lockes Artikel. Daß ihm nun eine Frau merkwürdig vorkommt, nur weil sie bei seinem Kind nicht dahinschmilzt, fand ich eben meinerseits seltsam. Bisher hat er uns ja hier mit differenzierteren Sichtweisen verwöhnt. 😉

        • Ute schreibt:

          PS: OK, nach den oben genannten Kriterien habe ich mich dann eben auch als merkwürdig qualifiziert. Aber das ist für Locke sicher nicht neu. ^^

    • Hesting schreibt:

      Sorry, aber ich find Deine Einstellung auch komisch.
      Es gibt doch einen Unterschied zwischen Freundlichkeit und übertriebener Betüddelung.
      Und gerade im Kindergarten würde ich schon erwarten, daß die Erzieherinnen eine positive Grundstimmung vermitteln.
      Wenn jemand im Arbeitsleben einen nervt, zeigt man das demjenigen doch auch nicht so intensiv …

      • Ute schreibt:

        Kindergarten? *grübel* Locke ist doch derzeit mit seiner Tochter in der Klinik, wegen der Diät. Ich dachte beim Lesen, diese Frau V. gehöre dort zum Personal? Und es klingt auch für mich nicht so, als sei die Frau genervt. Einfach nur neutral und eben ohne besonderen Bezug zu Lockes Kind. Daraus kann man ja nun niemandem einen Strick drehen.

        Im Kindergarten würde ich nun auch erwarten, Betreuer vorzufinden, die besonders gerne mit Kindern zusammensind. Aber auch da würde ich nicht erwarten, daß sie nun gerade mein Kind soooo besonders süß, toll, goldig, bezaubernd, hübsch oder sonstwas finden.

  2. squirrel1976 schreibt:

    Wir haben einen Stammkunden, der auch nie lacht oder auch nur ansatzweise lächelt.
    Zu Anfang dachte ich, ich hätte vielleicht was falsch gemacht, aber der ist einfach so. Nicht unfreundlich, im Gegenteil, aber die Mundwinkel wie festgetackert.
    Das wird schon irgendwo seinen Grund haben, bei ihm und bei Fr. V., aber ich würde das nicht persönlich nehmen oder gar auf Saskia beziehen.

    • Ute schreibt:

      Nö, persönlich nehmen würde ich das nun allerdings auch nicht. Das Verhalten der Frau mag ernüchternd wirken, aber ich halte es für völlig im Rahmen. Sie ist ja nicht explizit unfreundlich.

  3. Oh, schade, so viel Zeit habe ich gerade gar nicht, wie ich für diese spannende Diskussion eigentlich bräuchte 🙂

    Ich versuch‘ mal einen Kurzdurchllauf (Okay, „kurz“ zusammen mit mir in einem Satz, das ist ein Oxymoron):

    • Ich dachte nach dem Abschicken schon, dass der letzte Absatz missverständlich ist. Das ist eigentlich nur das i-Tüpfelchen, die Frau kommt mir auch ohne fehlende Beziehung zu Saskia komisch vor. Hinter den letzten Absatz hätte vielleicht ein Smiley gehört, der war nur semi-ernst gemeint.
    • Ute, zu Deinem Kommentar da oben fällt mir spontan ein: „Das ist eine typische Ute.“ 🙂 No offense intended ;). Jede andere Einstellung hätte mich mindestens gelinde überrascht.
    • Ich persönlich finde (und das hätte ich vor 7 Jahren nie gedacht), die allermeisten kleinen Kinder sind ziemlich faszinierend. Vermutlich bin ich ein Heiteitei-Papa :). Obwohl, nein: Ich bin ein Blödsinn-Mach-Papa. Heiteitei ist für’n Ar…m, aber Kindern Blödsinn beibringen ist erste Sahne!
    • Ja, Frau V. gehört hier zum Personal, allerdings nicht unmittelbar auf der Station, sie hat in der Tat eher mit uns Eltern als mit den Kindern zu tun.
    • Graugrüngelb schreibt:

      Ich möchte mal noch ergänzen: Sie ist nicht unfeundlich, weder zu uns Eltern, noch zu Saskia – aber eben scheinbar völlig unemotional. Saskia scheint sie eigentlich kaum wahrzunehmen und das ist schon insofern faszinierend, weil das bei den meisten Menschen eben völlig anders ist. (Erstmal unabhängig davon, *wie* die Saskia nun wahrnehmen.)

      • Ute schreibt:

        Hm. Ich will Euch ja keine Illusionen rauben ;-), aber mit zunehmendem Alter ist es eben langsam vorbei mit niedlich & süß & alle sind bezaubert.

        Das ist mir auch bei meiner eigenen Tochter schon aufgefallen (habe ich sogar drüber gebloggt). Das Kindchenschema ist eben jetzt fast weg; sie wird auch von Außenstehenden mittlerweile ganz anders wahrgenommen als noch vor zwei Jahren. Viel weniger über ihr Äußeres, sondern mehr über das, was sie tut und sagt. Und „meine“ Saskia ist ja auch nur ein halbes Jahr älter als Eure.

        • Damit raubst Du uns keine Illusionen, glaube ich. Habe ich auch schon drüber gebloggt :-P, am Rande wenigstens (Hmm, nicht ganz so explizit, wie ich es in Erinnerung hatte).

          Was graugrüngelb da sagt, ist in der Tat ein weiterer wesentlicher Punkt: Wenn eine Angestellte einer Kinderklinik sich praktisch ausschließlich an die Eltern richtet, und sich nicht ein einziges Mal dem Kind zuwendet (gern auch völlig ohne ein ehrliches oder geheucheltes „süß!“), dann ist das … darf ich nochmal „merkwürdig“ verwenden?

          Und wie gesagt, es ging mir wirklich überhaupt nicht um die Beziehung dieser Frau zu meiner Tochter, auch wenn das jetzt spannenderweise der bestimmende Punkt in der Diskussion hier zu sein scheint. Ich habe nur versucht zu fassen, warum ich eigentlich mit ihr nicht so richtig warm werde – und die fehlende Emotionalität, die sich für mich im fehlenden Lachen/Lächeln ausdrückt, ist einer der Punkte dabei.

          • Ute schreibt:

            Jein… Ganz so merkwürdig finde ich es nun nicht, eben aufgrund der zwei oder drei von mir bereits in einem anderen Kommentar genannten Faktoren:

            1. Hat die Frau sicher genug um die Ohren, als daß da noch Zeit für Spielereien mit den Kindern wären. Dafür seid Ihr ja dabei.
            2. Hat sie eben hauptsächlich mit den Eltern zu tun – und auf die wird sie sich dann wohl auch konzentrieren. Sie war die Ernährungsberaterin, nehme ich mal an?
            3. Weiß man nicht, was in ihrem Leben gerade so alles abgeht. „Keinen Nerv auf Smalltalk“ kenne ich selber zur Genüge.
            Und 4.: Wenn ich an Stelle von Frau V. gewesen wäre, hätte ich auch gar nicht gewußt, was ich mit Eurer Tochter überhaupt reden oder machen soll bzw. ob überhaupt irgendwas davon zu Eurer Tochter durchdringt. Ich wäre da schwer verunsichert, was bei dieser Diskrepanz zwischen Alter und Entwicklungsstand überhaupt angemessen ist. Bevor ich mich dann komplett zum Affen mache, weil ich viel zu hoch oder zu niedrig greife, erledige ich doch lieber einfach meinen Job mit den Eltern und gut ist’s.

            Man findet ja auch leider nicht immer da Arbeit, wo es für einen selbst optimal wäre.Kinderklinik ist für Frau V. vielleicht nicht so ganz das Richtige, aber sie soll ja auch die Eltern beraten – und nicht mit den Kindern Ringelpiez spielen.

            • Frau V. ist auch für etliche andere Patienten zuständig, zum Beispiel mit Diabetis. Und ab einem gewissen Alter ist ihre Kontaktperson durchaus das Kind (wenn auch nicht ausschließlich).
            • Vor drei Jahren war sie auch schon so. Was immer in ihrem Leben abgeht (der Gedanke kam mir auch), gab es auch damals schon.
            • Es verlangt ja keiner Spielereien. Ein „Hallo“ und ein Lächeln für das Kind täten es.

            Doch doch, „merkwürdig“ 🙂

    • Ute schreibt:

      PS: Blödsinn ist klasse. Aber auch da bevorzuge ich Dinge wie z.B. Mentos in Cola und gucken, wie hoch die Fontäne durch das Loch im Deckel schießt. Oder Im Dunkeln über der Badewanne mit einer Zange ein Stück Kandis zerknacken. (Gibt blaue Blitze!) *g*

      • Klar, Blödsinn auf einer dem Kind gerecht werdenden Ebene halt. Mit Saskia könnte ich Ersteres machen, Letzteres eher nicht. Nennen wir es: Ermunterung zur Neugier auf die Welt, gern auch unter kontrollierter Überschreitung von Grenzen der Erwachsenenwelt 🙂
        (Grenzüberschreitung ist wichtig, finde ich …)

  4. Elisabeth schreibt:

    So ist das bei jedem anders…mich hat Saskia von Anfang an sehr „berührt“, schon auf den Fotos. Und in „echt“ hab ich mich innerhalb von Sekunden in sie verliebt.
    Susanne spricht ständig davon, wann wir sie wiedersehen, und wie gern sie sie hat….und wie schön sie mit Saskia spielen konnte…und was für tolle Augen Saskia hat. „Darin sieht man Alles!“
    Der Satz stammt von einer zwölfjährigen.
    Nun aber zu der Dame. So was gibt es tatsächlich. Lässt sich Saskia davon irritieren? Meistens sind wir Erwachsenen von solch „nicht-lächelnden“ Personen mehr fasziniert, als die Kinder. Einer von Roberts Ärzten ist auch ein bisschen so. Anfangs dachte ich immer „was hab ich dem bloss getan?“. Inzwischen hab ich mich an ihn gewöhnt. Robert (der ja ständig die Leute anquatscht) hat noch nie was zu dem Arzt gesagt. Für ihn ist dieser Mensch scheinbar ganz normal. Er erwartet kein Lächeln, keine netten Sätze, kein auf ihn eingehen. Fordert ihn auch zu nichts auf.
    Zu Kindern, die man nicht mag: Auch das gibt es tatsächlich. Und in meinem Beruf ist das schwer. Ich musste es lernen mir selber einzugestehen, dass ich dieses Kind „Zwergerl“ nicht mag. Keine Beziehung aufbauen konnte. Sehr schnell hat mich alles aufgeregt, der Zwerg war damals noch nichtmal 2 Jahre….gut, dann hab ich es mir eingestanden, der nächste Schritt war dann: „Wie sag ich das den Eltern, dass es zwichen mir und dem Zwerg nicht passt!?“
    Da hab ich mir HIlfe geholt, ich war da selber erst 24 Jahre und das Kind war von Montag bis Freitag bei mir. Die Eltern „brauchten“ ja diese Wochenpflege, weil sie nicht mit dem Kind zurecht kamen. Aber da hab ich gelernt, dass man das als Pflegemama sehr schnell klarstellen und änder muss. Es fand sich eine andere Pflegemama.
    Seiddem gab es noch 4 Kinder, zu denen ich keine Beziehung fand. Dreimal hab ich das beim ersten Kontakt gemerkt und gleich gesagt, das wird nichts. Einmal war das Kind als Tageskind schon ein paar Wochen da. Doch auch da hab ich zu den Eltern sagen müssen „Wir suchen alle nach einer anderen Tagesmama (das war kein Pflegekind), weil die Kleine und ich nicht zusammenpassen.“ Diese Eltern waren sehr sauer und auch böse auf mich. Für Eltern sind die eigenen Kinder das Liebste, Schönste und Beste auf der Welt.
    @ Ute, ich hab vor ja auch schon in Kinderkrippen gearbeitet. Einmal hatte ich eine Kollegin, die war in ihren Aussagen in Bezug auf Kinder so wie Du. Da gab es dann nach kürzester Zeit heftige Diskussionen zwischen mir und ihr….warum um Himmels Willen wird man Erzieherin wenn man mit kleinen Kindern nicht kann? Sie hat dann eine Job im Hort angenommen, ist da sehr glücklich in ihrer Arbeit, wir haben noch immer Kontakt. Doch noch heute kriegen wir uns beim Thema „kleine Kinder“ in die Haare. Weil sie sagt immer „wenn ich einen anderen Job brauche, dann geh ich auch wieder in eine Krippe….“ und da könnte ich sie jedesmal ….auf den Mond schiessen. Wenn man das weiss, sollte man nicht mit kleinen Kindern arbeiten. Und sie sagt „es ist mein Beruf, da müssen dann die Kleinen mit klarkommen!“
    Ute, da ist mir Deine klare Aussage schon lieber. Nachvollziehen kann ich es halt nicht….
    Viele Grüsse an Euch alle
    Elisabeth

    • Ute schreibt:

      Im Leben wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir einen Beruf auszusuchen, in dem ich überhaupt hauptsächlich und nah, sogar körperlich, mit Menschen zusammenarbeiten muß. Egal, ob nun Kinder oder Erwachsene. 😉 Programmierer paßt für mich schon ganz prima. Medizin interessiert mich zwar brennend, aber da würde ich höchstens in der Forschung oder als Pathologe was taugen. Ich als praktizierender Arzt – ich würde täglich ausrasten. Das ist mir auch vollauf bewußt. Von einer Krippe ganz zu schweigen – uaaaaaaah! 😉

  5. Sommersprosse schreibt:

    Es ist ja gut so, wenn jeder seine Vorlieben kennt und auch dementsprechend seinen Beruf wählt.
    Wer allerdings täglich mit vielen Menschen arbeiten muß, sollte das Leben auch nicht so verbissen sehen. Da gehört wenigstens ab und zu einfach ein freundliches Wort oder ein Lächeln dazu. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kind oder Erwachsener.Sicher hat man auch mal einen schlechten Tag. Aber wenn der Mensch gegenüber ständig ein regungsloses Gesicht vor sich hat, fühlt er sich auch nicht wirklich wohl.
    Theme Kinder: Wenn ich beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, in der Gaststätte oder sonstwo
    ein Kind sehe, geht mir immer das Herz auf. Noch schöner ist es, wenn man sogar ein paar Wörter oder ein Lächeln austauschen kann. So ist halt jeder Mensch anders.

    Trautel

    • Ute schreibt:

      Und das ist eben etwas, das ich nicht nachempfinden kann. Auch Kinder haben doch unterschiedliche Persönlichkeiten. Manche sind hinterhältig, manche egoistisch, manche aufdringlich, manche aggressiv, manche völlig passiv, manche stets weinerlich, etc. Wie bei Erwachsenen eben auch. Ich begreife einfach nicht, wie man Kinder per se mögen kann, ohne sie überhaupt auch nur näher zu kennen. Und ich habe auch gar nicht den Wunsch, mit jedem Kind, das mir über den Weg läuft, in Kontakt zu treten.

      Bei Frau V. ist es eben so, daß sie ihre Infos hauptsächlich an die Eltern weitergibt. Ist doch in Ordnung, wenn sie dann nicht noch minutenlang pro forma mit Saskia Gedöns veranstaltet. Sie wird auch so genug zu tun haben, denke ich mir mal. Und wer weiß, was in ihrem Leben gerade vorgeht, daß sie keinen Nerv auf aufgesetztes Dauerlächeln hat…

  6. Sommersprosse schreibt:

    So hat eben jeder seine Meinung

  7. Pingback: Süße Kinder | Besser so als anders

  8. Pingback: Absurde Idee | Besser so als anders

  9. Roland schreibt:

    Ich kenne eine Frau mittleren Alters, die hat Gesichtslähmung (Fazilisparese oder so ähnlich). Auf einer Feier eines gemensamen Freundes hat sich eine (dritte) Frau bei mir über diese „Gesichtsgelähmte“ beschwehrt, sie sei so mürrisch und streng und könne ja gar nicht ein wenig lächeln… die hätte ja den „bösen Blick“. Auf meine Aufklärung hin, warum das so ist, wurde die „Beschwerdeführerin“ rot vor Scham und bat um Entschuldigung …
    Es gibt Menschen die können nicht Lächeln, selbst wenn sie es wollten.
    Gruß Roland

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