Rezeptliste

Da wird sich aber Saskias Kinderärztin freuen, wenn ich morgen mit dieser Rezept-Wunschliste ankomme:

  • Diacomit (Stiripentol), 500 mg
  • Orfiril long, 150 mg
  • Rivotril, Tabletten
  • Ergotherapie
  • 60 ß-Keton-Teststreifen
  • 60 Blutzucker-Teststreifen
  • Accu Chek Multiclix Lanzetten
  • KetoCal 4:1 LQ Vanille-Geschmack 27 Päckchen à 237 ml
  • Kalzium Brausetabletten 250 mg
  • 1 Dose AdVit 3 200 mg meta X

Die ersten 3 sind die normalen Medikamente, die Saskia jeden Tag bekommt, und die jetzt gerade alle gleichzeitig alle werden.

Kalzium und AdVit sind Nahrungsergänzungsmittel, weil Saskia im Augenblick ja gerade fehlernährt wird. Insbesondere bei dem AdVit wird es spannend, ob die Krankenkasse das bezahlen wird – das letzte Mal weigerten sie sich, mit dem Argument, dass man sich ja gesund ernähren könne, dann brauche man es nicht …

Die Teststreifen und die Lanzetten dienen dazu, jeden Morgen und Abend Saskias Keton-Werte und ihren Blutzucker zu messen. Zweimal täglich in den Finger pieksen, und Blut abzapfen – bloß gut, dass unsere Tochter nach wie vor so tapfer ist …

Das KetoCal ist ein komplett bilanziertes, in sich ketogenes Nahrungsmittel – wir hoffen, es als Milchersatz einsetzen zu können, außerdem liefert es eben auch Vitamine und Ballaststoffe und dergleichen, die in Saskias „normaler“ Nahrung fehlen.

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8 Antworten zu Rezeptliste

  1. Hesting schreibt:

    Hattet Ihr echt damals die Teststreifen und das KetoCal bezahlt bekommen, aber die Nahrungsergänzungsmittel nicht? Falls ja: seltsame Logik.

    • Ja, genau so. Ich denke, bei den Teststreifen ist klar, dass die was Medizinisches sind – niemand will die nur mal so zum Spaß haben. Die Vitamine könnte man sich auch einfach nur so verschreiben lassen, ohne medizinische Indikation – und dass das die KK nicht pauschal bezahlen will, sehe ich ja auch ein. Ist ein bisschen mitgedacht, aber halt nicht weit genug.

    • Graugrüngelb schreibt:

      Jein. Die Teststreifen haben wir bezahlt bekommen, das flüssige Ketocal gab es damals noch nicht und das Pulver mochte Saskia nicht – insofern hatten wir das nicht. AdVit wurde, wie gesagt, abgelehnt. Einen Brief vom hiesigen Neurologen habe ich noch hier, den haben wir dann nicht mehr eingereicht, weil da schon das Ende der Diät fest stand.

  2. squirrel1976 schreibt:

    „mit dem Argument, dass man sich ja gesund ernähren könne“
    Das ist so bescheuert, dass es schon fast zum Lachen ist.

    Hatte die Ärztin damals eine Diagnose aufs Rezept geschrieben? Also, sowas wie „notwendig im Rahmen einer ketogenen Diät bei bekannter Epilepsie“?
    Mit Diagnose gehen solche Rezepte normalerweise durch.

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