Katz und Maus

Eines von Saskias aktuellen Lieblingsspielen ist „Nanu? Ich denk, da liegt die Kuh!„. Es geht darum zu erraten bzw sich zu erinnern, welches Bild unter einem gegebenem (auszuwürfelnden) von 5 farbigen Deckeln liegt.

Ähnlich wie bei Memory beeindruckt uns Saskia oft mit ihrem guten Gedächtnis – sie hat eine ziemlich hohe Trefferquote. Meisten jedenfalls.

Allerdings … nach unten gezogen wird die Quote durch die Sprachprobleme. Einige Sachen kann sie gar nicht aussprechen, und ich habe den blöden Eindruck, die Liste dieser Sachen ist länger geworden. Einige spricht sie verwaschener aus als früher – ihre Version von Luftballon war definitiv früher deutlicher zu verstehen.

Das Merkwürdigste aber ist die Katze. Zuerst aufgefallen ist es der besten aller Ehefrauen: Die Katze ist neuerdings immer eine Maus. Was ich einerseits spannend finde – was ist denn da nun wieder falsch verdrahtet in Saskias Gehirn, dass sie von dem inneren Bild einer Katze über „Katz und Maus“ zu „Maus“ kommt? -, andererseits aber auch irgendwie beängstigend.

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11 Antworten zu Katz und Maus

  1. Elisabeth schreibt:

    Bist Du wirklich beängstigt? Ich würde da auch zu beobachten anfangen, es wissen wollen wie es dazu kommt. Ist es nur bei der Katze? Oder andere Wörter auch?
    Ich lass Euch viele Grüsse hier
    Elisabeth

    • Ich habe nicht den Eindruck, dass sie das irgendwie bewusst macht, zum Beispiel um zu geikeln, oder uns zu ärgern oder zu testen, oder dergleichen. Wenn ich spekulieren sollte, dann würde ich am ehesten vermuten, dass sie Katze schlechter sprechen kann (auch das hat sich verschlechtert, das „Tatze!“ ging ihr früher leichter von den Lippen), und sie halt ein anderes Wort benutzt, was in ihrer Vorstellungswelt nah an Katze dran ist.
      Viele Grüße
      ‚Locke‘

  2. Sommersprosse schreibt:

    Das Kind ist doch auch ein Schelm. Vielleicht kommt es daher und sie will nur Eure Reaktion sehen? Aber das könnt Ihr sicher besser abschätzen wie ich hier aus der Ferne.

    Viele Grüße
    Mutti

  3. Elisabeth schreibt:

    Da fällt mir jetzt was lang vergessenes wieder ein. Als Ben klein war hat er nicht Lokomotive sagen können. Er sagte es schon, aber ganz putzig. Alle haben ihn dann ständig aufgefordert: „Sag doch mal Lokomotive“
    Nach dem gefühlten 50ten Mal sagte er dann ganz laut und selbstbewusst: „ZUG“ Und dabei blieb es dann auch. Vielleicht kann Saskia Katze wirklich nicht sagen….
    Ich hab Dir ja schonmal geschrieben, dass Robert leider auch einiges verlernt. Er konnte „Robert“ schreiben, und den Familiennamen auch. Das geht so gut wie gar nicht mehr. Ich kann ein bisschen nachfühlen wie schlimm das für Euch ist. Denn Robert hat mit vier Jahren Bilder gemalt, den Namen druntergeschrieben….und nun ist diese Können weg, einfach weg!
    Habt einen schönen Tag
    Elisabeth

  4. Elisabeth schreibt:

    Zu Deiner Frage eine aktuelle Antwort. Er musste ja heute nochmal zur Kontrolle und wenn da jemand an den Kopf langt ist das Geschrei immer riesengross. Was als Belohnung sehr von ihm gewünscht wird ist noch immer das gelbe M.
    Wenn dann beim Kinderarzt ums Eck gleich ein M. ist war ich heute mit ihm dort. Und da gibt es zur Zeit „helfende Hände“, ich finde die Aktion schön und er durfte sich eine Hand kaufen. Da muss nun der Name drauf geschrieben werden und dann darf die Hand ans Fenster geklebt werden. Er hat sich sooooo angestrengt. Ganz lang hat er gebraucht um „Robert“ zu schreiben. Das ging mit vier Jahren schon ganz schnell, ganz richtig. Und nun ist das „R“ völlig verwackelt, das „E“ hat viele Striche, sieht aus wie eine Leiter…..
    das wollte er wirklich schreiben. Der Nachname geht gar nicht mehr. Es ist so traurig, und auch die Ergotherapeutin kann es sich nicht erklären.
    Wenn man das Wildpark-Video von Saskia nochmal anschaut und dann das Jetzt kennt …. es tut mir so leid. Ich wünsche den Kindern so fest, dass es wieder anders wird.
    Viele Grüsse
    Elisabeth

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