Ausgetrocknet

In den vergangenen Tagen bekommen wir, wenn wir Saskia nachmittags abholen, öfters zu hören, dass sie nicht viel getrunken hätte. So auch heute: Ihre Flasche – ca. 300 ml -, die wir ihr immer mitgeben (weil es eine geschlossene mit integriertem Strohhalm ist, was Saskias Motorik deutlich  entgegenkommt, verglichen mit einem offenen Becher) war noch zu ca. einem Viertel voll. Hmm, nicht mal 300 ml in 8 Stunden ist eindeutig zu wenig. 1 Liter ist bei ketogener Diät angeraten …

Als ich Saskia ins Auto setzte, gab ich ihr die Flasche – und sie zutschte sie in kürzester Zeit leer.

Als wir uns 90 Minuten später nach der Logo wieder ins Auto setzten, kam von Saskia ein weinerliches „Tijnne!“ (trinken). Ich war vorbereitet (das kommt an dieser Stelle immer), und gab ihr eine Zweitflasche. Die sie ebenfalls innerhalb kurzer Zeit von 300 ml auf 0 ml brachte.

Beim Abendessen gab es nochmal eine halbe Flasche – ebenfalls leer. Auf Anforderung hin nochmal eine ganze Flasche – auch leer.

Und nun frage ich mich: Was machen die im Kindergarten falsch? Weniger offensiv gefragt: Wodurch begründet sich dieser Unterschied? Ich glaube sogar, dass die Erzieher Saskia auch Trinken anbieten. Aber wenn sie in nicht einmal 4 Stunden bei uns einen knappen Liter trinkt, in den 8 Stunden im Kindergarten nicht gerade mal ein Viertel davon – woran liegt das?

Müssen wir morgen mal hinterfragen. Geht ja nicht, dass wir immer ein ausgetrocknetes Kind abholen.

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2 Antworten zu Ausgetrocknet

  1. Hesting schreibt:

    Vermutlich wollten die Kindergärtnerinnen Saskia keine Extrawurst bieten. Weil es den anderen Kindern vielleicht nicht oder nur bedingt klarzumachen ist, warum Saskia mehr trinken muß.

    Evtl. könnten die Erzieherinnen Saskia zu festgelegten Zeiten zur Seite nehmen und trinken lassen?

    • Nein, das glaube ich eher nicht – Saskia bekommt so viele Extrawürste, dass den anderen Kindern das gut zu vermitteln wäre. Abgesehen davon sind sich die Erzieher durchaus bewusst, dass Saskia mehr trinken müsste, und erzählen auch, dass sie ihr oft Trinken anbieten, und sie zum Teil auch eine Viertelstunden lang animieren – aber Saskia will wohl oft nicht 😦

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