Gebremste Initiative

Gibt es bei Häusern eigentlich auch Initiativ-Bewerbungen, so wie bei Jobs? Also, ist es legitim, sich einfach mal im Ort umzuschauen, und bei den Häusern, die unserem perfektem Haus am ähnlichsten sind, einfach mal einen Zettel in den Briefkasten zu werfen „Kaufe Ihr Haus!“?

Gut, die Ansprüche an derartige Flyer sind heutzutage recht hoch, es muss schon bunt, professionell gedruckt, und laminiert sein – das zeigen jedenfalls die entsprechenden Visitenkarten-großen „Kaufe Ihr Auto!“-Kärtchen, die gern an unserem Auto stecken.

Aber das wäre ich bereit zu investieren. Vielleicht ist das wie bei den Jobs: Bei 100 Kärtchen in 100 Briefkästen von 100 hübschen Häusern sind 2 bis 3 Rückmeldungen dabei1, und eines davon nehmen wir dann einfach.

Ich habe allerdings noch nicht heraus bekommen, warum die beste aller Ehefrauen dieser grandiosen Idee so abgeneigt gegenüber steht. Als wir vorhin durch den Ort flanierten, und ich beim Anblick diverser Häuser „Initiativ-Bewerbung“ vor mich hin murmelte, war die Antwort immer „Untersteh‘ Dich!“ (oder etwas Äquivalentes). Warum nur?


1Gerüchteweise ist das die Quote für Initiativ-Bewerbungen bei Jobs – hab’s noch nicht in diesem Umfang probiert

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allerwelt abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Gebremste Initiative

  1. Hesting schreibt:

    Ohne Dir neue Flöhe ins Ohr setzen zu wollen:
    Ich würde klingeln, sachlich fragen, ob Du mal eine Frage zu dem Haus loswerden kannst und dann fragen, wo / über wen es gekauft wurde. Zwischendrin immer mal wieder das Haus loben …

    Besser ist es aber vermutlich, sich einen Immobilienmakler zu schnappen und ins Wunschwohngebiet zu schleppen.

    Nach hinten losgehen kann beides … :/

    • Also, ersteres ist mir dann doch ein wenig zu direkt. Abgesehen davon hilft einem eine Aussage, wo / über wen ein Haus gekauft wurde, ja nicht wirklich weiter – da müsste man schon eher nach dem Architekten fragen.

      Und Makler – eindeutig Nein. Wir haben weder damals, als wir das aktuelle Haus kauften, noch seitdem, Makler kennengelernt, die ich nicht unter „Gesocks“ einordnen würde. Seien wir ehrlich: Makler verdienen unsachlich viel Geld und bieten dafür üblicherweise eine unterirdische Qualität: Nichtssagende Fotos, Kopien von Kopien von Kopien von gefaxten Grundrissen, auf denen man nichts mehr erkennt, keine Ahnung vom Objekt, das sie verkaufen sollen, und dergleichen. Wir haben noch keinen Makler getroffen, der ernsthaft was getan hat für sein Geld. Leider kommt man um diese Typen kaum herum, wenn man ein Haus kaufen will, aber ich werd‘ nicht von mir aus auf sie zugehen und sie umarmen.

      Das Ganze ist ja eh‘ nur eine schwammige Idee im Augenblick, weil halt unser aktuelles Haus nicht gerade Saskia-tauglich ist.

  2. Pingback: Erfolglose Initiativbewerbung | Besser so als anders

Gib Deinen Senf dazu (nich' kleckern, hier is' wisch gefrischt!):

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s