Schwierige Kartoffeln

Kartoffeln sind schwierig. Wenn zum Mittag noch irgend etwas dazu soll zu den Kartoffeln, denke ich als erstes an Gemüse. Wenn wir aber Kartoffeln mit Gemüse einplanen, und dazu dann noch die richtige Menge Fett, damit das Ganze ketogen wird, dann sind so viel Kalorien von der Tagesdosis weg, dass wir mit den verbleibenden kaum noch die notwendige Minimal-Dosis an Eiweiß schaffen. Es sei denn, es gibt Ei und Würstchen zum Abendessen, oder dergleichen – mit „normalem“ Brot und Aufschnitt oder Käse ist das nicht mehr zu schaffen.

Blieben also Würstchen zu den Kartoffeln – die haben viel Eiweiß. Ist aber ein recht merkwürdiges Essen – Kartoffeln mit Würstchen und (fettiger) Soße.

Also noch ein Ei selber – Kartoffeln und Ei, das schreit nach Senfsoße, finde ich. Passt, hat viel Eiweiß, prima. Da fehlt auf Dauer dann halt nur die Abwechslung …

Ergo – zu Kartoffeln gibt es entweder Senfsoße mit Ei, oder Gemüse, dann aber abends eine Eiweißbombe in Gestalt von Würstchen. Zu mehr hat trotz langem Rumprobierens meine (in Kochdingen leider eher beschränkte) Phantasie noch nicht gereicht.

Und dabei würde ich gerade gern Kartoffeln einplanen – Saskia kaut und schluckt so schlecht zur Zeit, dass weiche Kartoffeln genau das Richtige wären …

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12 Antworten zu Schwierige Kartoffeln

  1. Elisabeth schreibt:

    Bei Deiner Überschrift dachte ich erst ???? was ist an Kartoffeln schwierig?
    So gesehen ist es aber schwierig. Gibt es keine Diätfachleute die da mal ein Rezeptbuch für diese Diät geschrieben haben? Ist ja glatt ein Marktlücke, oder?
    Ich hab mir das eben so überlegt wie schwierig es hier mit dieser Diät wäre. Es essen ja nicht nur wir Eltern mit, sondern auch noch Geschwister und Tageskinder…
    Robert wäre nicht zu halten am gedeckten Tisch …. aber die anderen Kinder können ja nicht dazu verurteilt werden diese Gerichte mitzuessen.
    Viele Grüsse
    Elisabeth

    • Doch, es gibt diverse Ratgeber in verschiedenen Formen. Wir haben hier auch ein Buch rumliegen, das uns damals vor 3 Jahren mitgegeben wurde – das ist aber eher albern, weil die Rezepte in sich meist gar nicht ketogen sind, oder nur mit einem Faktor 2:1, was einen natürlich nicht weiterbringt.

      Abgesehen davon scheitert es ein wenig an meiner Faulheit, mir mehr Recherche fände sich da bestimmt eine Menge 🙂

      Was das Mitessen angeht: Wir versuchen auch oft, Saskia etwas Ähnliches zu machen wie das, was wir essen. Die Mengen sind halt anders, und die einzelnen Zutaten anders zusammengesetzt – aber halt so, dass es möglichst ähnlich aussieht. Ist nur in Grenzen machbar, aber das macht es auch ein bisschen einfacher.
      Aber ja, mit so vielen anderen Kindern um Robert herum, und einem Robert, der ja deutlich lebendiger und anspruchsvoller ist als Saskia, stellte ich mir das auch sehr schwierig vor.

      Viele Grüße
      ‚Locke‘

      • Graugrüngelb schreibt:

        ‚Mitgegeben‘ ist eine nette Formulierung für „für teuer Geld gekauft“ (das Büchlein hat uns 20 € gekostet) 😉

        Ein Problem bei den Rezepten ist, dass sie individuell angepasst werden müssen – weil das Verhältnis unterschiedlich ist, weil die erlaubten Mengen und Kalorien unterschiedlich sind. In dem erwähnten Rezeptbuch sind Rezepte für Mittagessen, die allein 770 kcal haben. Das ist verdammt viel. Die Mengen verringern geht aber nur bedingt – weil es dann auch vom Volumen irgendwann zu wenig wird.

        Ansonsten gibt es natürlich eine Menge Kochbücher in Richtung „Low Carb“ oder „Atkins-Diät“ – aber 1:1 übernehmen kann man dort auch nichts, höchstens Anregungen holen.

  2. Ute schreibt:

    Pommes mit Bratwurst und Mayo? 😉 Fetter geht’s ja kaum noch – und Kartoffeln sind auch drin. Irgendwie… *g*

    • 🙂

      Ja, ginge auch – aber wo bekomme ich voll bilanzierte Pommes her? Selbst wenn wir uns eine Fritteuse anschafften, wissen wir ja nicht, wieviel Fett hinterher in den Pommes drin ist.

      Wurst mit Mayo ist übrigens in der Tat ein „Notgericht“: 50 Gramm Wiener, und (IIRC) 13 Gramm Mayo – das kann man, wenn Not am Mann ist, mal eben schnell zusammenwerfen und verfüttern.

  3. Hesting schreibt:

    Mit Kartoffelbrei kann man doch eine Menge machen. Zum Beispiel Butter drauf. 😉
    Oder Sahnesoße mit Pilzen dazu. Oder Blumenkohl polnisch (dann ohne Semmelbrösel, aber vielleicht mit Schinkenwürfeln). Oder Fischpäckchen aus dem Ofen (mit Gemüsejulienne, nach einem Rezept von Jamie Oliver).

    Wenn Saskia schlecht kaut, scheiden Kartoffelgratin und Schupfnudeln vermutlich aus? (Da sind ja auch eine Menge Variationsmöglichkeiten gegeben.)
    Wie sieht es mit Kartoffelklößen und Kartoffelrösti (diese großen, die eine ganze Pfanne einnehmen) aus?

    Was Ihr drei Euch individuell sicher gut kombinieren könnt, sind Backofenkartoffeln – da muß dann allerdings vermutlich jemand Saskias Kartoffel stellvertretend auskratzen …

    • Hesting schreibt:

      Was mir noch einfällt: Gerichte mit Auberginen sind doch immer mit viel Öl zubereitet – mögt Ihr Moussaka? 🙂

      Und sind nicht als Eiweißlieferanten auch Mais, Bohnen oder Kichererbsen denkbar?

    • Das Problem ist nicht, generell ein Rezept mit Kartoffeln zu finden, sondern ein ketogenes. Und zwar möglichst eines mit viel Eiweiß statt viel Kohlehydraten, sonst bekommt man das Eiweiß im Rest des Tages nicht mehr unter. Rezepte mit Kartoffeln fielen mir eine Menge ein, es scheitert hat an welchen, die für die Diät geeignet sind.

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