Überschneidung

Auf meinem Todo-Zettel für heute stand ein Anruf bei der Krankenkasse, um mal wegen des geplanten Besuches des technischen Beraters zu ermitteln – es ist ja 11 Tage her, dass uns ein „schneller“ Anruf versprochen worden war. Ich habe also mal nachgefragt, und bekam die direkte Nummer des technischen Hilfsmitteldienstes genannt – was ich einen guten Service finde, denn so ein direkter Draht ist immer besser, als wenn man über eine dritte Partei Stille Post spielt.

Anschließend habe ich bei dem Dienst angerufen, wo man mir sagte, dass es doch schon einen Termin gäbe – für diesen Freitag halt. Auf meine verblüffte Nachfrage, wie der zustande gekommen sei, wurde mir eine Telefonnummer genannt, die ich im Eifer des Gefechtes für die Nummer meines Büros hielt – in dem ich ja wegen meiner zu Anfang August erfolgten Freistellung schon seit Monaten nicht mehr gewesen bin. Und daraufhin lachte ich erst mal los am Telefon … 🙂

Die Aufklärung lieferte ein anschließender Anruf bei der besten aller Ehefrauen: Ja, sie sei heute angerufen worden, und hätte den Termin ausgemacht. Nein, sie sei noch nicht dazu gekommen, mir das zu sagen, denn ich war ja den ganzen Tag unterwegs. Wo sie Recht hat, hat sie Recht … Und  da fiel es mir auch wie Schuppen aus den nicht mehr vorhandenen Haaren (oder so): Das war nicht meine Büro-Nummer gewesen, das war ihre. Ups, wie peinlich!

Nachdem also letztens exakt an dem Tag, an dem ich bei der Kasse anrief, um nach dem Status zu fragen, nachmittags ihr entsprechender Brief im Briefkasten lag, hatten wir heute auch eine Überschneidung: Am Vormittag exakt des Tages, an dessen Nachmittag ich dort nachfrage, rufen die von sich aus bei uns an …

Was lernen wir daraus: Öfter mal nachfragen. Das Universum richtete das dann schon so ein, dass im Nachhinein das Nachfragen gar nicht notwendig gewesen wäre. Aber jede Wette: Hätt‘ ich nicht angerufen, dann hätte damals weder der Brief im Kasten gesteckt, noch heute sich jemand bei uns gemeldet …

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2 Antworten zu Überschneidung

  1. Sommersprosse schreibt:

    Was ich immer sage, aber auf mich hört ja keiner.
    Viele Grüße
    Mutti

  2. Pingback: Langes Wochenende | Besser so als anders

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