Sehr begeistert

„Sehr begeistert“ sei der Herr X. gewesen, sagte mir die Frau Y. gerade am Telefon. Mit Herrn X. und Frau Y. telefonierte ich vor zwei Wochen, beide arbeiten für eine Firma – ersterer als Entwicklungsleiter, letztere als Personalverantwortliche -, bei der ich mich vor fast zwei Monaten beworben hatte. Das würde sehr gut passen mit mir und ihnen, denken sie.

Der kleine Wermutstropfen: Das ist eine Firma, die auf Projekt-Basis Software für ihre Kunden entwickelt. Was zum einen bedeutet, dass ich nicht auf Dauer mit einem per ÖPNV erreichbaren Arbeitsplatz rechnen kann – bei einem neuen Kunden wechselt der konkrete Arbeitsplatz dann halt auch mal. Und Erreichbarkeit ist wichtig, wenn ich nicht die beste aller Ehefrauen mit Saskia den ganzen Tag lang – oder gar tagelang – alleine lassen will.
Zum anderen haben sie aktuell eigentlich gar kein Projekt hier im Raum der großen Stadt. Aber der Herr X. sucht gerade …

Hmmm … das muss ich mir dann mal seeeeehr genau ansehen, wenn der konkrete Vorschlag auf dem Tisch liegt. (Ich glaube, bei denen hatte ich sogar noch mein jetziges Gehalt als Verhandlungsbasis genannt – davon habe ich mich auf Grund einiger Rückmeldungen aus weiteren Bewerbungen und Personaldienstleistergesprächen eigentlich schon verabschiedet.) Ich will das nicht komplett ausschließen, aber diese kundenspezifische Projekt-Arbeit ist schon ein ziemlich großer Unsicherheitsfaktor.

Ansonsten: „Sehr begeistert“! Hach, wie komme ich jetzt bloß wieder auf den Boden der Realität zurück? 🙂

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4 Antworten zu Sehr begeistert

  1. Michaela schreibt:

    Komm‘ übermorgen in meinen Tanzkurs – das kriegen wir schon hin…! >;b

    Nein, im Ernst: Genieß‘ es! 😀

    • Mir fehlt die Tanzpartnerin für deinen Kurs, tut mir leid 🙂
      Wir waren heute in dem neuen alten Kurs, und ich habe mal wieder festgestellt, dass wir zu lange nicht mehr getanzt haben – es gibt da ein paar Dinge, die mein Rückenmark nicht mehr richtig kann. Insofern: Ich bin wieder geerdet 🙂

  2. Graugrüngelb schreibt:

    Klingt gut – trotz Wermutstropfen.

    Wäre natürlich interessant zu wissen, wie sie sich das im Detail vorstellen. Beispielsweise die Geschichte, dass sie hier aktuell gar keine Projekte haben – wie ist das, wenn sie jetzt eins finden, aber in einem halben Jahr wieder keins haben?

    • Tja, das wäre in der Tat eine spannende Frage. Dann würde sie mich wohl in der nächsten großen Stadt einsetzen, wo sie eine Niederlassung haben – allerdings für mich zu weit weg. Es ist jetzt spannend, wie lange sie brauchen, um ein mögliches Projekt zu finden, und wie lange das erst mal laufen würde.

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