Letzte Logopädie

Da das aktuelle Logopädie-Rezept (genauer: das von den beiden, was für die Hypersalivation bzw. deren Behandlung zuständig ist) gerade ausgelaufen ist, habe ich die Logopädin mal gefragt, wie sie den aktuellen Stand einschätzt, und wie wir denn weitermachen.

Zum einen sagt die Frau, man müsste inzwischen eigentlich schon deutlich bessere Ergebnisse sehen. Ja, dem würden wir zustimmen. Saskia sabbert nach wie vor, was das Zeug hält … 😕

Zum anderen meint sie – und da würde ich, der ich einmal wöchentlich diese Logo mitmache, ihr auf jeden Fall zustimmen! -, dass wir ja dort bei ihr nichts Anderes machen, als wir auch ohne sie machen können (wenn auch nicht mehr ganz so regelmäßig wie geplant. Blöder innerer Schweinehund, der!). Stimmt. Es ist halt immer wieder das selbe bei diesen Übungen: Saskia schluckt, das wird mit einem positiven Reiz irgendeiner Art belohnt. Dazu brauchen wir, streng genommen, keine Logopädin.

Wir haben uns jetzt geeinigt, dass wir bei der verordnenden HNO-Ärztin, bei der wir sowieso Anfang nächsten Jahres einen Termin haben, das Thema mit dem Reflux nochmal ansprechen (also die Frage, ob der Erfolg der Schluckübungen vielleicht wegen vorhandener Schmerzen beim Schlucken ausbleibt, verursacht durch den Reflux), die Logopädin selber ihre Chefin nochmal nach weiteren Ideen fragt, wir noch einen Block á 10 Sitzungen machen, und wenn dann kein Licht am Ende des Tunnels ist – wir also keine Aussicht auf Anschlagen der Übungen haben -, dann beenden wir das.

In der Annahme, das ich ab Januar wieder einen Job habe, kommt uns das auch auf andere Weise entgegen: Die Logopädie-Praxis ist nicht Rollstuhl-tauglich, was das Hinein- und Herausbringen von Saskia ziemlich anstrengend macht. Im Augenblick, und auch zu Zeiten, als ich noch arbeitete, mittwochs aber eben von zu Hause aus, erledige ich das. Sollte das nicht mehr möglich sein, wäre es für die beste aller Ehefrauen eine ziemliche Herausforderung, das zu übernehmen.

Insofern tendiere ich sogar fast dazu, den 10er-Block auch wegzulassen, und das unmittelbar auslaufen zu lassen – dann wäre das heute die letzte Logopädie in dieser Praxis gewesen. Mal sehen.

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2 Antworten zu Letzte Logopädie

  1. Graugrüngelb schreibt:

    Die Praxis hat noch einen weiteren Therapieraum in einem anderen Gebäude ca. 500 m entfernt – dort sind außerdem Arztpraxen und Ergotherapeuten angesiedelt und das Gebäude ist barrierefrei. Falls wir weiter machen, dann würde ich sagen, sollte es dort sein. Vielleicht mit einer anderen Therapeutin, die nochmal neue Ideen einbringt. So wie jetzt bringt es wirklich nichts.

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