Müßige Diskussion

Da liegt dieses inzwischen gar nicht mehr so kleine Kind neben mir, eben noch warm und kuschelig, und jetzt … krampft und schreit und zuckt es … eindeutig ein großer Anfall. Ich ertappe mich dabei, die sinnlose „Warum?“-Frage zu stellen. Müßig, das, aber so verlockend.

10 Minuten später ein erneuter Anfall – die beste aller Ehefrauen sagt, das sei auch ein großer gewesen. Wie immer ist die Grenze fließend, ich hätte es als „grenzwertig“ eingeordnet. Ebenfalls müßig.

Und der um viertel vor zwölf? War der groß? Schwer zu sagen, wir haben ihn nur durchs Babyphon gehört. Genau so die viertel nach elf und viertel vor elf und … ich weiß nicht mehr, wann die mindestens zwei davor genau waren. Groß? Laut zumindest, verdammt laut auf die Entfernung.

Nützt es was zu wissen, ob das große Anfälle waren oder nicht? Macht es die Entscheidung leichter, ob wir dem weiter zuschauen und -hören, oder Saskia ein Diazepam reinpfeifen, oder das neue, noch nie probierte, erst seit weniger als einer Woche in Deutschland verfügbare Buccolam als Notfallmedikament ausprobieren? Nicht wirklich. Insofern ist es eine müßige Diskussion, diese Frage, wie groß diese vielen Anfälle denn nun wirklich waren …

Frohe Weihnacht? Hätt‘ ich gern. Saskia bestimmt auch. Wünsch‘ sie Euch trotzdem.

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Eine Antwort zu Müßige Diskussion

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