Neuer Job

Ich schulde der geneigten Leserschaft ja noch einen Bericht über meinen ersten Tag im neuen Job, oder? 😉

Tja. Erschlagen, würde ich sagen. Soooo viele Dinge, von denen ich keine Ahnung habe!

Auf einer Meta-Ebene – oder sagen wir, bei den Soft-Skills – beides ziemlich neudeutsch, oder? – hatte ich stellenweise das leichte Gefühl, dass ich da durchaus ein paar nützliche Sachen mitbringe. Also, da wird auch nur mit Wasser gekocht, und 13 Jahre Software-Entwicklung, wenn auch in einem völlig anderen Gebiet, bringen halt doch die eine oder andere Expertise beim Software-Wasser-Kochen mit sich – die kann ich dort einbringen, denke ich. Soweit ich das bisher sagen kann, es ist halt kein sehr tiefgehender Eindruck nach nur einem Tag.

Was die „Hard Skills“ angeht, also das konkrete fachliche Wissen: Autsch! Da habe ich einen ganz schön großen Berg abzutragen.

Naja, wird schon. Denke ich.

Was ich hübsch fand: Ich hatte ja in dem letzten Bewerbungsgespräch dann erzählt, dass ich eine schwerbehinderte Tochter habe – was auch gut ankam. Also, nicht die Tatsache der Behinderung :), sondern die Tatsache, dass ich das so offen erzählte. Ich hatte damit auch erklärt, dass und warum Von-zu-Hause-Arbeiten sehr wichtig ist für mich, und auch das wurde offen aufgenommen.

Und heute dann, als ich kurz vorm Gehen noch über den Gang am Büro meines Chefs vorbei lief, sagte der, dass ich doch jetzt hoffentlich nicht so ein „Ich arbeite die ersten X Wochen wie ein Wahnsinniger“-Ding abziehe!? Dann kam sinngemäß: Es sei vereinbart, dass ich nicht die kompletten 8 Stunden im Büro bin, und daran solle ich mich dann auch halten. Fand ich gut 🙂

Außerdem ist wohl geplant, dass ich auf Firmenkosten einen Laptop bekomme in der näheren Zukunft, damit das mobile Arbeiten besser funktioniert. Ein Laptop gehört in dieser Firma1 nicht zur Standardausstattung für Entwickler …

Wie gesagt: Tolle Sache, das. Abgesehen davon, dass ich mich jetzt natürlich erst recht unter Druck gesetzt fühle, diese Vorschusslorbeeren auch mit entsprechender Leistung zu rechtfertigen.


1 Notiz an mich selber: Meine Firma, nicht diese Firma. Das ist jetzt auch meine Firma.

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4 Antworten zu Neuer Job

  1. Graugrüngelb schreibt:

    Wird schon.
    Klar ist das erstmal ein Berg mit neuen Sachen. Aber ganz ehrlich: Wenn es nicht so wäre, wäre es doch auch langweilig. Ich bin sehr zuversichtlich, dass du dich schnell einarbeitest.

  2. Tanja schreibt:

    hey, das sind schöne nachrichten! Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job! Ich wünsche dir viel Freude dabei. Es wird schon klappen. Die werden schon wissen, warum sie Vorschusslorbeeren austeilen 😉

  3. Elisabeth schreibt:

    Ja, das klingt gut…schön!

  4. Pingback: Langer Arbeitstag | Besser so als anders

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