Fliehender Schlaf

Ist Schlaflosigkeit eigentlich ein Zeichen voranschreitenden Alters?

Seit Silvester schleppe ich ein Schlafdefizit mit mir herum, das ich wegen fehlender Konsequenz beim zeitigen Zu-Bett-Gehen, und wegen der gegen Morgen auftretenden Anfälle von Saskia, nicht wirklich abbauen konnte seitdem – im Gegenteil.

Und sowohl gestern als auch lag ich nach dem morgendlichen 4-Uhr-Anfall von Saskia sehr lange wach – wobei ich dann gestern nach einer Stunde (kurz vor dem 5-Uhr-Anfall :-?)  doch wieder einschlief, was heute aber partout nicht klappen wollte. Also bin ich dann eben um viertel sechs aufgestanden, obwohl der Wecker erst um 06:00 Uhr klingeln würde …

Das alles, wohlgemerkt, mit einem vor Müdigkeit dicken Kopf – eigentlich bräuchte ich mal ganz viel Schlaf am Stück, so ungefähr 24 Stunden, oder so. Aber zu viele Dinge kreisen in meinem Kopf, die meisten irgendwie bezogen auf den neuen Job.

Und das mir, der ich normalerweise jederzeit und überall schlafen könnte, innerhalb weniger Sekunden … Das ist eine Alterserscheinung, oder?

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5 Antworten zu Fliehender Schlaf

  1. Roland schreibt:

    Moin moin,
    mir fallen zum Thema Schlafdefizit 1000 Dinge ein. Ich denke, dass es völlig normal ist, wenn Du in Deiner gegenwärtigen Situation des Nächtens wach liegst und nicht in den Schlaf kommst. Aber erstens ist das (zumindest kurzfristig) nix schlimmes und zweitens durchaus beherrschbar. Es gab Zeiten, da hatte ich ebenfalls albdruckartige Wachzustände. Ein „Psychofuzzi“ gab mir aber den guten Rat, nicht auf die inneren(!) sorgenvollen Stimmen zu hören. Im Liegen kann man in der Regel nichts ändern. Wenn du schon in der horizontalen Lage bist, dann lass die Probleme sein was sie sind (Probleme eben) und schlafe. Ich habe das ganz gut im Griff, die bösen Gedanken einfach auszublenden. Aber was sind schon meine Sorgen gegen Deine… geradezu keine.
    Gruß vom Klugscheißer
    Roland
    PS: gerade stelle ich fest, dass meine Maus nicht mehr maust. Aber als unixoider Quacksalber komme ich auch ohne den Nager ganz gut hin 😉

  2. Sommersprosse schreibt:

    Ich denke, es ist normal wenn Du Dir über Deine neue Arbeit so viel Gedanken machst, über die Anforderungen die an Dich gestellt werden, die Du vielleicht im Moment noch nicht so ganz erfüllen kannst. Außerdem gibt es ja noch so viele andere Dinge um die die Gedanken kreiseln und man sich fragt wie Alles wird. Nach Deinen Schilderungen habe ich aber den Eindruck, dass Du nette Kollegen hast und mit deren Hilfe und Deinem schlauen Kopf wird zumindest dieses momentane Problem sich lösen.
    Wenn es mir Anfangs im Markt zu stressig war (oder andere Problemchen gab) habe ich auch stundenlang wach gelegen. Nach 2 Std. bin ich dann aufgestanden, habe Baldrianpillen geschluckt (versuche es doch mal damit – ist doch Natur) und konnte dann schlafen. Die letzte Zeit war ich aber viel ruhiger geworden.

    Ich wünsche Dir, dass Du bald wieder Deine Ruhe findest und jetzt schon mal eine gute Nacht
    Mutti

  3. Hesting schreibt:

    Ich hab diese Woche nachts auch immer sehr unruhig geschlafen. Ob’s am Sturm lag? Schwer zu sagen. Mein Körper nimmt sich leider wie der von Saskia die Auszeiten dann, wenn ihm danach ist, ich hab da nichts mitzureden. 😦
    Bin ja jetzt von Lamotrigin runter, zwangsweise quasi (hab die Tabletten an den bei Verwandten verbrachten Feiertagen nicht in der erforderlichen Menge dabei gehabt), die Rumgähnerei hat aufgehört, stattdessen bin ich gleich wieder ohnmächtig. Vom Regen in die Traufe kommen nennt man das wohl.

  4. Sommersprosse schreibt:

    Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Da kann ich Dir nicht mal widersprechen.

    Gute Nacht
    Mutti

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