Beschmierte Nase

Ich halte Saskia den Löffel mit der Mayonnaise und ihrer Medizin hin, sie beugt sich – sie ist ja heute nicht angeschnallt – weit nach vorne, und versucht offensichtlich, mit einem leichten Grinsen in meine Richtung, ihre Nase in die Mayonnaise zu stecken.

„Neinneinneinneinnein, die Mayonnaise ist nicht für die Nase, sondern für den Mund! Mach‘ mal bitte den Mund auf, Saskia!“

Ich drücke Saskia sacht wieder in eine aufrechte Position, sie schaut daraufhin uninteressiert in die Gegend. Womit sie mich täuscht: Ich halte ihr den Löffel direkt vor den Mund, und bitte sie noch einmal, denselben zu öffnen.

Was Saskia damit quittiert, dass sie den Kopf nach vorne bewegt, und somit doch noch zu ihrer Mayonnaise-beschmierten Nase kommt. Mit einem Grinsen, das urplötzlich nicht mehr leicht, sondern ziemlich breit ist …

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5 Antworten zu Beschmierte Nase

  1. Hesting schreibt:

    Ja, das klingt nach einem guten Wochenende. 🙂

  2. Sommersprosse schreibt:

    Einen dicken Knuddler (das Wort habe ich gerade erfunden) und einen dicken Schmatz fürs Mausekind 🙂 🙂 🙂 . So habe ich es gerne. Kann mir das Gesicht richtig vorstellen.

    Gute Nacht Euch allen
    Mutti

  3. Sommersprosse schreibt:

    Mit „es“ meine ich natürlich nicht das Mausekind, das habe ich immer gerne. Ich meine, wenn der Schelm in ihr sich zeigt.

  4. Elisabeth schreibt:

    Das hört sich gut an. Ich wünsch Euch wie so oft, dass es doch bitte so weitergehen soll…..
    Schläfst Du nun auch wieder besser, so ohne Sturm und mit Knollenblätterpilzen (im Gedanken)… Du hast da eine gewisse Ähnlichkeit mit Michael. Dem fallen doch auch glatt immerwieder solche Aussagen ein….

    • Dankeschön …

      Das mit dem Schlafen geht so – je nachdem, wie voll mein Kopf gerade ist.

      Der Knollenblätterpilz ist nicht von mir, das ist doch ein Klassiker: Wann immer jemand mit „Aber das ist natürlich“ kommt, und damit stillschweigend behauptet, dass es damit auch gut ist – dann ist der Knollenblätterpilz das übliche Argument, warum „natürlich“ eben nicht automatisch gleich „gut“ ist. Uraltes Mem eigentlich, aber ich bringe es immer wieder gerne 🙂

      Viele Grüße
      ‚Locke‘

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