Nächtliches Notfallmedikament

Eine ruhige erste Nachthälfte, und dann 6 heftige Anfälle in viereinhalb Stunden – da hat die beste aller Ehefrauen das Buccolam ‚rausgeholt, und die Notbremse gezogen.

Nun, jetzt wissen wir, dass Buccolam zumindest gegen nächtliche Anfälle recht gut wirkt – die letzten 3 Stunden waren absolut ruhig.

Und bis jetzt sind auch noch keine Nebenwirkungen an Saskia zu beobachten 😕

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2 Antworten zu Nächtliches Notfallmedikament

  1. Elisabeth schreibt:

    Ich würde da schon den Notarzt mit Blaulicht vor der Tür haben ….
    nach zwei Anfällen hintereinander wurde mir immer himmelangst.
    Gestern hatten wir ein langes Gespräch … was wäre wenn Robert wieder häufiger Anfälle bekommt ..
    Der Betreuer vom familienentlastenden Dienst würde immer einen Arzt holen (ist Vorschrift sagt er)
    Die grosse Tochter könnte vielleicht noch zwei Anfälle aushalten (hat aber schon einmal den Arzt geholt, damals gleich nach einem grossen Anfall)
    Der Michael würde sich das anschauen und dann mit Kind in die Klinik fahren … (so machte er das immer)
    Wenn ich über Saskia lese weiss ich, dass ich nicht die Nerven hätte es so zu machen wie Ihr. Das hiess damals dann auch, dass wir zwei Jahre lang ganz oft im Krankenhaus waren mit Robert.
    Heute vor zwei Jahren war der letzte Notfalleinsatz. Nachts um drei sind wir mit Robert in die Klinik gefahren Er war 10 Tage dort. Das erste Mal nachts allein. Simon hatte an dem Tag den 4.Geburtstag.
    Seiddem sind die Medikamente bei Robert so eingestellt, dass er nur noch selten und immer nur einmal richtig gekrampft hat. Es ist Glück und Zufall, dass bei ihm die Einstellung so gut ist. Das weiss ich nachdem wir nun so viele Kinder mit Epilepsie kennen.
    Diese Krankheit ist so …. (nein, schreib ich hier nicht hin, was ich denke)

    herzliche Grüsse
    Elisabeth

    • Wenn ich das so lese von Dir, dann frage ich mich jedesmal, wie es bei uns wäre, wenn die Epilepsie langsamer losgegangen wäre. Wir sind ja mit 100, 120, 140 Anfällen pro Tag eingestiegen. Gut, die allermeisten davon nur kleinere, aber wir hatten eben auch von Anfang an starke Anfälle. Und die ersten drei Wochen der Epilepsie haben wir ja auch komplett im Krankenhaus verbracht. Wahrscheinlich haben wir uns dabei an den Gedanken gewöhnt, dass die Ärzte auch nichts tun können – und es insofern auch egal ist, ob ein Arzt während des oder nach dem Anfall daneben steht.

      Wenn wir diese „Gewöhnungsphase“ nicht gehabt hätten, sähen wir das heutzutage vielleicht auch anders …

      Liebe Grüße & Alles Gute für Euch (ich bin leider nicht so auf dem Laufenden, ich komme kaum zum Blog-Lesen)
      ‚Locke‘

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