Tägliche Anfallslosigkeit

Letztes Wochenende war Saskia ja ziemlich im Eimer – schlechte Nächte, und seit langem mal wieder Wachanfälle.

Dieses Wochenende … irgendwann heute Abend fiel mir auf, dass ich Saskia den ganzen Tag nicht habe zucken sehen, oder abwesend in die Gegend starren. Keine Myoklonien, keine Absencen – heute nicht, gestern nicht. Auch an den Tagen davor nicht, obwohl das natürlich nicht so aussagekräftig ist, da ich Saskia da nur jeweils ein paar Stunden sehe.

Als wir heute Nachmittag mit ihr im Buggy unterwegs waren (irgendeine Runde drehen wir an einem so „langen“ Tag immer, wenn das Wetter es halbwegs zulässt), fiel mir ihre Haltung auf: Nicht angelehnt, nicht waagerecht nach vorne hängend, sondern mit fast senkrechtem Oberkörper wirklich ordentlich sitzend. (Obwohl, denke ich, immer noch ein wenig mit den Armen aufgestützt. Das sei ihr gegönnt an dieser Stelle.)

Ein Kind, das auf der Skala der Lebendigkeit ins andere Extrem fällt, ist zwar auch ein wenig anstrengend … aber darüber heule ich mich ein anderes Mal aus :).

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Saskia abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Tägliche Anfallslosigkeit

  1. Elisabeth schreibt:

    Ich werd beim lesen ganz böse auf das „irgendwas“ das da mitspielt bei Saskia!
    Warum kann es nicht einfach immer so sein….? Das ist so unfair!
    Hier hat Robert heute eine halbe Tube McDonald-Mayo aufgegessen…. zu einer kleine Bratwurst dazu. Bis wir das gemerkt haben war alles schon weg und er strahlt glücklich und sagt „Hm hat mir das gut getan!“
    Uns war es nicht gut bei dem Gedanken an das Fett!
    Ich kenn kein Kind das freiwillig sowas essen würde….. braucht sei Körper das doch?
    Aber nun nichts mehr fragen
    schlaft gut
    Elisabeth

    • Ach, zur Zeit finde ich es einfach nur schön … wenn es wieder abwärts geht, ohne irgendeine erkennbare Ursache, dann werd‘ ich dieses „irgendwas“ auch wieder verfluchen … aber nicht jetzt und hier.

      Was das Fett angeht: Ich vermute, das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass er es wieder erbricht – naja, und dass er 100 Gramm sinnlos zunimmt :). Sollte er sich halt nicht zur Gewohnheit machen …

      Liebe Grüße
      ‚Locke‘

    • Graugrüngelb schreibt:

      Ich kenne ein paar Kinder, die tatsächlich seltsame Sachen essen und das auch zu brauchen scheinen. Und gerade von Kindern mit Epilepsie höre ich häufiger, dass die sehr fettige Sachen wählen (bei einigen habe ich manchmal den Eindrck, die machen von sich aus ’ne ketogene Diät).

      Als ich 13 war, lernte ich einen (sehr dünnen) Jungen kennen, der Butter löffelweise aß – das fand ich schrecklich, aber ihm schmeckte es offenbar – also sooo ungewöhnlich ist es offenbar nicht.

  2. Ilana schreibt:

    🙂 (hab grad keine Worte)

  3. vielesommersprossen schreibt:

    Wäre doch auch ein Thema zum erzählen gewesen 🙂

    Wir waren mit den Rädern unterwegs, so dass ich leider nicht, wie versprochen, anrufen konnte 🙂

    Gruß
    Mutti

  4. Pingback: Großes Laufkino | Besser so als anders

Gib Deinen Senf dazu (nich' kleckern, hier is' wisch gefrischt!):

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s