Vermisste Brötchen

Am Sonnabend und am Sonntag gibt es ein richtiges Frühstück, eines, bei dem man sich Zeit nimmt, die man sonst in der Woche nicht hat. Unter anderem gehört zu einem richtigen Frühstück ein gleichnamiges Ei: Insbesondere die beste aller Ehefrauen schaut immer sehr traurig aus der Wäsche, wenn das Frühstücksei aus irgendwelchen Gründen mal wegfallen muss.

Monatelang haben wir uns alle Mühe gegeben, in Saskias ketogenes Frühstück auch ein Ei einzuplanen, damit wir guten Gewissens auch eines essen können – denn auch für Saskia gehörte das Ei immer dazu. Und es war gar nicht so einfach, all das viele Eiweiß zu kompensieren, ohne eine Kaloriengrenze zu sprengen …

Und jetzt, da die Diät beendet ist, gibt es endlich Ei satt: Keine 40 oder 45 Gramm, nein, einfach ein ganzes Ei, zum Selber-Aufschlagen (wenn die Motorik denn dabei mitmacht. Ganz Früher™ durchaus auch zum Selber-Schälen …).

Und das Kind? Gestern haben seine Eltern sich das Ei geteilt, weil Saskia es vollkommen ignoriert hat. Heute hat sie es gnädigerweise am Schluss dann doch noch gegessen – als die Brötchen alle waren. Bis dahin wurde jedesmal nach einer aufgegessenen Brötchen-Hälfte mit leuchtenden Augen auf den Brötchen-Korb gezeigt – nichts anderes kam ihr auf den Tisch!

Ich glaube, Saskia kompensiert gerade 7 brötchenlose Monate 🙂

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