Erzwungener Urlaub

Nachdem ich Ende letzten Jahres den Arbeitsvertrag bei der neuen Firma unterzeichnet hatte, habe ich irgendwann im Lauf der darauffolgenden Monate erfahren, dass es dort Betriebsurlaub gibt: Brückentage und die Zeit zwischen den Jahren sind immer frei – und werden natürlich vom Urlaub abgezogen.

Auf der einen Seite ist das ziemlicher Mist: Urlaub ist ein knappes Gut, und spätestens, wenn Saskia in der Schule ist, und wir pro Jahr 2 Monate (oder so) Schulferien mit unserem Urlaub überbrücken müssen, zählt jeder Tag. Erste Überschlagsrechnungen zeigen schon, dass die beste aller Ehefrauen und ich uns praktisch werden abwechseln können mit der Saskia-Ferien-Betreuung, und dann ist unser beider Urlaub alle, ohne dass wir einen gemeinsamen Tag verbracht haben … 😕

Auf der anderen Seite: Ich war lange nicht mehr so ausgeschlafen wie gerade jetzt 🙂

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7 Antworten zu Erzwungener Urlaub

  1. Hesting schreibt:

    Oh, da bringst Du mich auf was, was ich beim neuen Arbeitgeber noch gar nicht erfragt habe. Überstundenausgleich geht nicht? Oder kannst Du im Sommer Homeoffice machen?

    • Nein, Überstundenausgleich für einen ganzen Tag geht nicht – ein halber ginge. Ja, ab Sommer gibt es vermutlich/hoffentlich auch tageweise homeoffice – und spätestens dann werde ich nachfragen, ob das mit diesen Betriebsferien wirklich sein muss, oder ich an dem Tag nicht einfach zu Hause arbeiten kann. Mein Firmen-Laptop funktioniert ganz prima, egal, auf welchem Schreibtisch er steht …

      • Ute schreibt:

        Haben wir auch. Aber in vielen Fällen sind auch Ausnahmen möglich. (Hotline, dringender Auftrag, Serverwartung – was auch immer.) Be creative! *g*

  2. Pingback: After-Work-Walk | Graugrüngelb

  3. Muschelsucher schreibt:

    Letztendlich müßt Ihr dann alle Quellen an Geld nutzen müssen (Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und zusätzliche Betreuungsleistungen), damit Ihr die Schulferien übersteht. Das schwerste daran, ist das Finden der vertrauenswürdigen Personen oder Einrichtungen, an die man vertrrauensvoll die Kinder abgeben kann. Ansonsten werdet Ihr bald auf dem Zahnfleisch laufen.

    Liebe Grüße

  4. Ute schreibt:

    Ist das keine Ganztagsschule? Hier in NRW sichern die auch in den Ferien die Betreuung, oft in Kombination mit einer anderen Schule. Ich glaube, hier gibt’s sogar einen Anspruch darauf, wenn das Kind sowieso regulär als Ganztagskind an der Schule angemeldet ist. So viel Urlaub hat ja sonst auch kein Mensch. Ostern, Sommer und Weihnachten haben wir abgedeckt, aber im Herbst lassen wir unsere Tochter auch eine Woche in die Ferienbetreuung gehen.

    • Graugrüngelb schreibt:

      Nein, es ist keine Ganztagsschule – es gibt allerdings Unterricht bis 16 Uhr, um die Räume optimal zu nutzen. Dafür fangen die Kleineren (bis Klasse 4 oder 5) aber morgens später an.

      Ferienbetreuung gibt es von Seiten der Schule nicht – das ist aber hier anscheinend an allen Förderschulen so. Die Lebenshilfe hat Angebote, mit denen zumindest Teile der Ferien abgedeckt werden können, das liefe dann höchstwahrscheinlich über Kurzzeitpflege – allerdings hätte ich nach derzeitigem Stand so meine Probleme, Saskia über Nacht abzugeben. Ob es dort auch Angebote gibt, die nur für die Tage ohne Übernachtung gelten, habe ich noch nicht erfragt.

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