Seltenes Verständnis

„Nein, einen Ball nehmen wir jetzt nicht mit – Du hast Dir ja gerade die beiden Puppen ausgesucht, da ist jetzt sowieso kein Platz mehr für einen Ball.“

Das frühmorgendliche In-den-Kindergarten-Bringen beinhaltet meist auch ein Aussuchen irgendwelcher Dinge, die Saskia mitnehmen möchte. Heute hatte sie sich, beim Aufstehen vom Frühstückstisch, für zwei kleine Puppen entschieden. Im Flur dann, in ihrem Wagen sitzend, wünschte sie sich plötzlich einen Ball – was ich mit obigem Satz quittierte.

Daraufhin legte Saskia die beiden Puppen fein säuberlich auf die Kommode neben sich, und schaute mich groß an.

Was, gemessen an der Ignoranz, die sie üblicherweise allem, was wir sagen, und was nicht in ihre aktuelle Wunschvorstellung der Welt passt – also praktisch wirklich allem -, entgegenbringt, ein sehr seltenes und erstaunliches Verständnis ist.

Ich glaub‘, wenn sie mich mal wieder mit ihrem „Lalalalala, ich kann nichts hören, lalalalalalala – erzähl Du nur, Papa, wenn ich nicht reagiere, denkst Du vielleicht, ich versteh‘ es nicht“ in den Wahnsinn treibt, muss ich … sie viel härter ‚rannehmen … viel konsequenter sein.

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