Gute Hände

Ein für aktuelle Ferien-/Urlaubs-Verhältnisse frühes Aufstehen, eine auf Grund zweier Staus doppelt so lange Fahrt wie ursprünglich geplant, eine etwas muffelige Begrüßung, die mich das Schlimmste annehmen ließ, ein etwas zu langer Aufnahme-Marathon mit Aufnehmen diverser Standard-Werte durch eine Schwester (die dann auch etwas von ihrer Muffeligkeit verlor), Arztgespräch, Zimmerübergabe (in einem zur Zeit eigentlich nicht benutzten Flügel, dadurch aber dankenswerterweise ein Einzelzimmer), Gespräch mit der Anästhesistin, Gespräch mit der Neuro-Chirurgin, erst nicht, dann doch, dann doch nicht geplanter und durchgeführter Zimmerwechsel, Spielen im Sandkasten mit einem irgendwie slawisch sprechenden Mädchen (das so überhaupt keine Berührungsängste mit Saskia hatte, nicht mal anfangs fragend schaute – das fand ich dann doch bemerkenswert), das mich bis geschätzt halbe Körperhöhe mit Sand zubuddelte, was Saskia unheimlich toll fand, Abendessen, eine Saskia, die nach diesem turbulenten Tag erstaunlich und ungewohnt zeitig freiwillig von „Heia“ redete (das hat Seltenheitswert), eine (nein: die) beste aller Ehefrauen, die jetzt mit Saskia im Krankenhaus übernachtet, und ich, der ich mich noch eine Stunden lang ins Auto gesetzt habe, um nach Hause zu fahren – das war Tag 1 von geplanten drei Tagen für die VNS-Operation.

Was einem die Anästhesisten und Ärzte immer so alles erzählen, was theoretisch passieren kann – das will man eigentlich gar nicht wissen. Gut, jeder sagt, dass das in den x Jahren, die er/sie das schon macht, noch nie vorgekommen ist, aber es sei halt vorgeschrieben, dass sie es uns vorher sagen … Macht es das besser? Nun ja.

Morgen früh um 8 geht es los mit der Operation, mit all den diversen Vor- und Nachbereitungen können wir mit mindestens 3 Stunden Gesamtdauer rechnen. Die Chirurgin, die sich wirklich Zeit für das Gespräch mit uns nahm, machte den Eindruck, als sei Saskia da in sehr guten Händen – und das ist doch erst einmal die Hauptsache.

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