Kurzes Zwischenhoch

In der gestrigen Nacht hatte Saskia nur einen (bemerkten) Anfall. Morgens (in der Bedeutung von „Nach dem Frühstück“, andere Leute würden „mittags“ dazu sagen) gingen wir einkaufen, dabei fiel mir auf, dass Saskia meist ungewohnt aufrecht in ihrem Rollstuhl saß, obwohl sie nicht angeschnallt war.

Anschließend fuhren wir Freunde besuchen, die das Wochenende sommers immer als Dauercamper am Strand verbringen (und schon vor Langem eine Dauereinladung für Kurzbesuche ausgesprochen hatten). Auch da fiel mir öfter auf, dass Saskia … wacher war. Schwer zu fassen und zu beschreiben, aber in der Summe all der kleinen Details war es ein relativ guter Tag.

Heute Nacht dann hatte Saskia mindestens 4 Anfälle, teilweise sehr stark. Beim Frühstück hatte ich das Buccolam geholt und neben sie gestellt, weil sie … komisch war. Verkrampfte Haltung, kaum ansprechbar, kaum eigene Aktivität. Sehr, sehr komisch. Falls das epileptisch war, dann war es irgendeine neue Art von Anfall.

Das Universum ließ sich von der Buccolam-Packung beeindrucken, wir haben es Saskia dann letztlich nicht gegeben. Aber trotzdem ist heute wieder der Wurm drin, der uns ja in der jüngeren Vergangenheit wieder zuverlässig begleitet. Das kurze Zwischenhoch (man stelle sich hier eine Form-Linie vor, die den Bereich „schlecht“ kurzzeitig verlässt, um sich ein wenig in „ziemlich schlecht“ umzuschauen) ist damit dann wohl auch vorbei.

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