Schlechte Träume

Ich hatte sie fast vergessen – diese Zeit, als wir abends praktisch über Stunden hinweg immer wieder zu Saskia ins Schlafzimmer mussten, weil sie so unruhig war, und nicht schlafen wollte oder konnte. Oft genug haben wir dann irgendwann kapituliert – wenn man im 10-Minuten-Rhytmus nach ihr schauen muss, dann ist es einfacher, wenn einer sich einfach dazu legt. Was zwar die eigene, chronisch schlecht aussehende Schlafbilanz aufbessert, aber in Anbetracht dessen, dass die abendliche Saskia-freie Zeit wertvoll, weil selten, ist, schon zu einigen in Richtung Saskia gehenden Grummeleien führt.

Heute erinnerte ich mich wieder. Bei einem 10-Minuten-Rhytmus sind wir nicht, aber unruhig ist Saskia auf jeden Fall, und mindestens alle halbe Stunde muss jemand sie beruhigen, weil sie jammert oder ruft. Dabei ist sie nicht wirklich wach, eher scheinen irgendwelche schlechten Träume an ihr zu nagen.

Vielleicht mal wieder Zeit für eine Kapitulation, müde genug wäre ich …

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Eine Antwort zu Schlechte Träume

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