Trauriger Blick

Wieder mal schaute Saskia etwas traurig, als wir sie der Saskia-Sitterin übergaben (wie fast jeden Donnerstag), und uns unseren freien Abend gönnten. Das passiert in letzter Zeit öfters, und ich verstehe es nur zu gut: Wir haben ja, wegen des gebrochenen Arms der besten aller Ehefrauen, montags bis mittwochs sowie freitags eine Haushaltshilfe. Wegen des Kuddelmuddels mit der Schule, das mich häufig zwang, Saskia zu bringen und zu holen, fehlen mir Arbeitsstunden – die ich dann in der Zeit nachhole, die Saskia von der Haushaltshilfe (das waren bis jetzt leider schon drei verschiedene Damen) betreut wird. Ergo hat Saskia im Augenblick von mir weniger als normalerweise – zwar mehr gemeinsame Autofahrten :-?, aber weniger gemeinsames Spielen. Und bei diesen gelegentlichen Aufforderungen der Art „Papa … piele“ habe ich dann fast immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihr jetzt erkläre, dass ich gerade nicht kann, dafür aber jetzt die L. oder die S. oder die F. mit ihr spielen, oder aber dass der Tag nun zu Ende ist, und wir daher nicht mehr spielen können – und ich dann ihren traurigen Blick sehe …

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Saskia veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Gib Deinen Senf dazu (nich' kleckern, hier is' wisch gefrischt!):

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s