Geänderte Perspektiven

Vor 2 Jahren, als wir auf der Rehacare waren, hatten wir uns auch schon für Pflegebetten interessiert. Ich mochte weder damals, noch mag ich heute, den Gedanken, Saskia in ein solches Bett zu stecken. Wahrscheinlich wegen der Türen, die ich dann hinter ihr zusperren würde … aber egal, nicht darum soll es diesmal gehen.

Vor zwei Jahren war unser Fokus, als wir mit den verschiedenen Herstellern redeten, die Sicherheit gegen Herausklettern: Da ging es uns im Wesentlichen darum, dass Saskia zu mobil ist abends, was in Verbindung mit ihren Sturzanfällen keine gute Kombination war. Die Wände mussten damals sogar so hoch sein, dass sie sich nicht stehend die Zähne daran ausschlagen konnte, also höher, als sie groß war.

Heute und gestern ging es uns darum, dass der Einstieg sehr niedrig ist – damit Saskia in guten Zeiten auch mal selbständig herein krabbeln kann. Und da sind 35 cm schon ein unüberwindbares Hindernis. Bei der Wandhöhe haben wir dagegen immer nach der unteren Grenze gefragt, also: „Wie niedrig geht es denn?“. Denn Herausklettern, oder auch nur innen an die Wand stellen, sind heutzutage kein Problem mehr.

So ändern sich die Perspektiven im Lauf der Zeit.

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