Gemischte Eindrücke

Den Finger hob sie, die vielleicht 12-jährige ?anessa (sind solche Namen jetzt wieder in?), nachdem wir auf ihre Frage, was Saskia denn hätte, „Epilepsie“ antworteten. Das hieß: „Ich auch“. Gut, dann war meine sofort erfolgte innerliche Vorbereitung auf die „Was ist das?“-Frage diesmal wohl umsonst. Das war vorgestern, bei der Aufnahme. Vanessa stand immerhin auf eigenen Beinen, und sprach, so dass ich dem Teufelchen in mir verbieten musste, irgendeine böse Bemerkung in dieser Richtung zu machen …

Auch gestern, als die eine Mutter im Spielzimmer erzählte, dass ihr Sohn eine „Ellepsie“ hat (so nennt sie das standhaft die ganze Zeit, es war also kein Versprecher), musste ich das Teufelchen, dass schon ein „Ach geh’n Sie doch weg, was wissen Sie schon Epilepsie!“ auf meine Zunge legen wollte, im Zaum halten. Immerhin sprang der Junge mopsfidel um mich herum … Wär‘ aber nicht fair gewesen, gelle?

Apropos komische Namen: Das andere Kind im Zimmer ist ?afael, genannt Raffi, seine Schwester heißt ?nastasia. Haben die Eltern von heute denn gar keine Selbstachtung mehr?
Update: Man denke sich hinter diesem Satz bitte den Smiley, den ich in der Original-Version des Artikels dummerweise weggelassen habe …

Apropos anderes Kind im Zimmer: Manchen Eltern sollte verboten werden, Kinder zu haben und/oder zu erziehen. Nein, nicht wegen der Namen. Wegen der Art, wie die Kinder behandelt werden. Mein Gott, dieses Ausmaß an Unterschicht – sorry, das muss ich so sagen – ging mir heute echt auf den Keks. Das Ganze gepaart mit (bzw. wahrscheinlich die Ursache für) einem derartigen Ausmaß an Nicht-Eingehen auf die Kinder, an ungerechtem Behandeln, an … ach, ich weiß nicht. Mir fehlen die Worte.

Dafür, dass man das eigene Kind nach dem Aufwachen eine Stunde im Bett herum hüpfen lässt, und nur ab und zu mal ein „Leg Dich wieder hin und sei ruhig!“ rübermaunzt, dass das Kind dann viermal mit „ich muss nur noch …“  vertröstet wird, dass Mama dann in der Tat noch Zeit für das Surfen mit dem Smartphone und den eigenen Bad-Gang hat, bevor das Kind im Gitterbett angeschaut oder angefasst (von Streicheln wagt der Junge wahrscheinlich gar nicht zu träumen) wird …

Dafür, dass man ein (immerhin mit Mittelohr- und Lungenentzündung krankes) Kind, dass sich gerade den Kopf an der Tischkante gestoßen hat, mit einem „Heul‘ nicht! Halt‘ Dich an die Regeln, dann passiert das nicht!“ abfertigt …

Ich bin froh, wenn die morgen wirklich entlassen werden. Die Kinder allerdings – nein, das sind bestimmt im realen Leben auch nicht wirklich die Engel, als die sie mir in diesen paar Stunden erschienen – tun mir leid, denn bis die aus ihrem Elternhaus entlassen werden, haben sie wohl noch ein paar Jahre. Und welchen Schaden sie bis dahin genommen haben, wage ich mir gar nicht auszudenken …

Saskia geht es übrigens beschissen.

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13 Antworten zu Gemischte Eindrücke

  1. Hesting schreibt:

    Du kannst Dir ja, sollte ein Moment unerträglicher Langeweile eintreten, bei Sat1 online Ausschnitte aus „Die strengsten Eltern der Welt“ anschauen. 😛 (Ich gucke das manchmal, aus Interesse, wie die „Erziehfamilien“ leben, denn in der Regel werden die Jugendlichen ans andere Ende der Welt geschickt.)

    Ansonsten schicke ich hiermit einen Trostknuddler und hoffe, es geht Saskia heute besser.

    Epilepsie heißt ja medizinisch nur, dass es ein Anfallsleiden gibt. Saskias Probleme gehen doch darüber hinaus.

  2. Muschelsucher schreibt:

    Ach solche Gefühle kenne ich auch – wenn schon Spastik, müssen wir dann zu den wenigen gehören, deren Kind gar nicht spricht usw.

    Allerdings durfte ich auch mit meinen anderen Kinder feststellen, daß leichtere gesundheitliche Probleme manchmal in der „Normalo-Welt“ wie Regelschule viel schwieriger zu managen sind als größere Probleme in der Welt der Förderschulen.

    Ein simples Löchlein im Trommelfell und nicht tauchen dürfen führte zu Schwierigkeiten im Schwimmunterricht und einigen Telefonaten. Wenn ich jetzt denke, ich hätte um eine 1:1 Betreuung wegen Epi gebeten…. Gott bewahre. Eigentlich wollte man meine Tochter ja schon mit einer Trommelfellperforation nicht mitschwimmen lassen.

    Und von anderen Eltern genervt sein, kann man leicht in der Lagersituation Krankenhaus.

    Liebe Grüße

  3. Diana schreibt:

    Hallo,

    ich bin irgendwann, vor Monaten, mal zufällig auf euren Blog (diesen und den deiner Frau) gestossen und schaue seitdem regelmäßig rein und verfolge Saskia’s und eure Geschichte.
    Ich war auch bisher immer sehr beeindruckt von euch und wie ihr das Leben für Saskia versucht so schön wie möglich zu machen. Mit welcher Hingabe ihr für sie da seid und wieviel Leid sie und natürlich auch ihr ertragen müsst.
    Ich wünsche Saskia von ganzen Herzen gute Besserung und freue mich schon auf bessere Nachrichten von euch.

    Dennoch muß ich mir heute etwas von der Seele schreiben … da es mich (seitdem ich den letzten Eintrag heute vormittag las) nicht in Ruhe gelassen hat.

    Ich bin Mama von 3 Mädchen, alle 3 sind gesund und munter und weiß Gott … ich bin sehr sehr dankbar dafür.
    Aber, wenn meine Kleinste zum Beispiel mal über 40 Fieber hat, dann mache ich mir nun mal tierisch Sorgen. Hätte sie Epilepsie in dem Stadion von dieser Vanessa, dann wäre das auch für mich ganz ganz schlimm und ein halber Weltuntergang. Natürlich geht es immer schlimmer ….. aber für andere Eltern gelten einfach andere Maßstäbe, da sie es zum Glück (auch der Kinder) nicht schlimmer kennen.
    Ich kann mir vorstellen, dass es für euch natürlich viel schwerer ist, eben weil die Form ganz anders ist. Aber ihr müsst einfach auch die Gefühle und Sorgen der Anderen akzeptieren.

    Übrigens heisst meine große Tochter Vanessa und ist 13 Jahre alt. Ja, ein sehr beliebter Name und ja, ich habe dennoch viel Selbstachtung. 😉
    Schlimm finde ich eher Namen, wo Lästereien eher vorprogrammiert sind.

    Was das Verhalten anderer Eltern in Krankenhäusern angeht, schwimme ich mit dir auf einer Welle. Meine Große wurde vor kurzem operiert und lag leider in einem Zimmer mit vielen kleinen Kindern. Bei 2 Würmchen (2-4 Jahre) hab ich bei meinen Stundenlangen Besuchen fast nie Eltern gesehen. 😦 Sie waren ganz alleine. Furchtbar.

    Ich hoffe ihr nehmt mir meinen Beitrag nicht übel. 🙂
    Ich wünsche euch und Saskia das Beste!!

    Viele Grüße
    Diana

    • Ich hab‘ diese Dinge ja auch gar nicht gesagt, ich weiß ja, dass es unfair gewesen wäre :). Es ist halt so diese erste Millisekunde … ich will diese Sorge der Eltern um ihre Kinder auch in keiner Weise herab würdigen.

      Ich bin ja auch deshalb so ein lieber, netter, und toller Kerl ;), weil nicht immer alles (wenn auch manchmal zu viel), was mir in der ersten Millisekunde durch den Kopf schiesst, diesen auch sofort verlässt.

      Ansonsten: Alles ist gut, es gibt nix zum Übelnehmen in Deinem Kommentar.

      Was die Namen angeht: Ich war einfach nur ein wenig baff. Wahrscheinlich habe ich irgendeine Entwicklung verpasst, aber das waren innerhalb kurzer Zeit drei Namen, die ich … ich weiß nicht, vielleicht in Märchen und anderen Ländern und/oder Kulturen und wer weiß wo vermutet hätte, aber nicht hier um die Ecke. Und ja, Vanessa ist ein hüpscher™ Name

      Friede? 🙂

  4. Andrea schreibt:

    Ich find Vanessa ist ein hübscher Name. Und das sag ich nicht, um zu schleimen… 😉

    Deine Sorge im Krankheitsfall um Dein ansonsten gesundes Kind ist ganz normal und so muß das auch sein.

    Als Betroffene, kann ich Lockes Gedanken gut nachvollziehen. „WIr“ sind da einfach etwas anders drauf und abgehärtet. Wenn man selber Stammgast im Krankenhaus ist und zum Stationsinventar gehört, dann sind die „Probleme“ mancher Zimmergenossen einfach Peanuts. Das eigene Kind kämpft evtl. gerade um sein Leben und auf dem Flur kreischt eine hysterische Mutter wegen irgendwelchem Scheixx oder probt einen Aufstand wegen Nichtigkeiten. Wir könnten ganze Bücher zu dem Thema schreiben ! :-p Und da wird man in dem Moment echt garstig.
    Nichtsdestotrotz sollte es natürlich keinem kleinen Wurm und überhaupt keinem Lebewesen schlecht gehen.

    Wie heißt es so schön im 1. Satz von Anna Karenina: „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“

    Viele Grüße
    Andrea

    • Das die Erkenntnis schon so alt ist, wusste ich nicht, aber wahr ist sie. Ich denke das auch immer wieder, dass all die Geschichten, die man gerade in „unserem Umfeld“ immer wieder hört, alle so unterschiedlch und einzigartig sind, in all ihrem Unglück …

      Manchmal wünsche ich mir, „nur“ die Problem von X oder Y zu haben, denn denen geht es zwar auch schlecht, aber doch sooooooo viel besser als uns, oder? Dabei bin ich mir irgendwie recht sicher, dass ich dann einfach nur anders, aber letztendlich genauso glücklich oder unglücklich wäre, wie ich es jetzt bin.

  5. Andrea Petersen schreibt:

    Hallo,
    ich bin ebenfalls seit einiger Zeit stille Mitleserin, nicht zuletzt, weil auch wir ein schwerbehindertes Kind haben und wir deshalb Eure Situation vielleicht ein bißchen nachvollziehen können. Mich berührt Euer Schicksal ungemein und es tut mit entsetzlich leid, was Saskia alles durchmachen muss, ja die Welt ist ungerecht, aber nun muss ich wirklich auch mal einen Kommentar abgeben, denn Deine Überheblichkeit hat mich diesmal regelrecht wütend gemacht! Fangen wir bei den Namen an. Also dass ist doch nun wirklich Geschmackssache. Ich finde Vanessa einen ausgesprochen schönen Namen, ebenso wie Saskia, habe ich deshalb tatsächlich beide meinem Mann für unsere Tochter vorgeschlagen. Der hat aber beide vehement abgelehnt, weil er die überhaupt nicht leiden mag und hatte auch böse Veralberungen parat. Und ich kaufe Dir Dir jetzt ehrlich gesagt nicht mehr ab, dass Du Vanessa „hüpsch“ findest.
    Desweiteren finde ich es auch nicht fair, dass Du anscheinend meinst, Eltern mit gesunden Kindern hätten nicht das Recht sich über diese auch Sorgen zu machen. Wir haben neben unserem schwerbehinderten Kind auch noch ein gesundes und über das machen wir uns genauso Sorgen! Im übrigen hat jeder sein Päckchen zu tragen, Du kennst auch Hintergründe anderer Familien nicht, außerdem schlimmer geht immer! Wer darf jammern oder sich Sorgen und wer nicht? Wo fängst Du an, wo hörst Du auf?
    So und nun zum Recht aufs Kinder bekommen. Das hat mich noch am allermeisten geschockt. Dürfen denn nur Menschen aus der „Oberschicht“ Kinder bekommen? Und wer gehört dazu? Wer einen hohen Bildungsabschuß hat und weiß wie man Epilepsie schreibt und ausspricht? Wer maßt sich bitteschön an diese Entscheidung zu treffen, wer dazu das Recht hat und wer nicht?! Und wieviel Zeit muss man denn genau mit seinem Kind verbringen um ein guter Vater oder eine gute Mutter zu sein? Was ist mit den Müttern, die ihr Kind früh in eine Krippe geben, weil sie gerne wieder arbeiten wollen? Ist das in Ordung oder nicht? Oder nur, wenn sie einen hohen Bildungsabschluß haben?
    Wie gesagt, mir tut Saskia unheimlich leid und es ganz schlimm, was Ihr alles durchmachen müßt. Das ist absolut nicht fair, aber es gibt Dir trotzdem nicht das Recht über andere zu urteilen!

    Viele Grüße
    Andrea

    • Graugrüngelb schreibt:

      Hallo Andrea,

      ich glaube, ich muss hier mal ein bisschen relativieren. Auch wenn ich keinen der Namen selbst vergeben würde, finde ich sie alle OK – wenn auch teilweise etwas ungewöhnlich.

      Was die Genervtheit über die Mitbewohner angeht: Das liegt nicht am Bildungsabschluss oder an der Berufstätigkeit, sondern schlicht am Umgang – bzw. eben Nicht-Umgang mit den Kindern. Unsere „Zimmergenossin“ schien permanent genervt von ihrem Sohn, maulte und meckerte ihn an, während sie mit dem Smartphone in der Hand auf dem Bett saß und nur gelegentlich aufsah. Wenn ihre Freundin und die Tochter da waren, unterhielten sich die Erwachsenen und von der Tochter wurde (in ebenso „freundlicher“ Art) erwartet, dass sie sich um den Kleinen kümmert.

      Ich meine, wenn sich ein anderthalbjähriges Kind den Kopf stößt, fände ich es logisch, das Kind mal in den Arm zu nehmen und kurz zu trösten, statt zu sagen: „Kriech dort nicht rum, dann passiert so was nicht.“ Außer: „Mach das nicht.“, „Setzt dich dort nicht hin.“, „Nerv nicht.“, „Heul doch.“ und ähnlichen Nettigkeiten war die Kommunikation zwischen Mutter und Kind sehr eingeschränkt … und das nervt irgendwann.

      Es geht nicht darum, wieviel Zeit man mit dem Kind verbringt – wir sind selbst beide berufstätig. Es geht eher darum, dass man nicht nur körperlich anwesend ist, sondern sich auch um sein (krankes!) Kind kümmert … und das kam doch etwas sehr kurz.

    • Phhhh …..

      1. Zu den Namen: Manchmal, wenn ich geschriebene Text – Blog-Einträge, Mails – von mir lese, denke ich: Sind all die Smileys wirklich nötig? Eigentlich doch nicht … Und manchmal verwende ich offensichtlich zu wenig davon.

      2. Zu den Sorgen anderer Eltern: Ich sagte sowohl im Artikel, als auch oben im Kommentar, das ich weiß, dass die Aussage, hätte ich sie laut gemacht, unfair gewesen wäre. Geht es Dir nie so, dass Du spontan Dinge denkst, sie aber nicht aussprichst, weil Du weißt, dass das einfach nicht ginge und schlichtweg falsch und unsozial wäre? Nein? Dann hast Du meinen ehrlichen Respekt.

      3. Zu dem Verbieten: Manche Dinge halte ich für derartig absurd, dass ich sie problemlos und völlig ernsthaft ausspreche, in dem sicheren Wissen, dass jeder sich genau wie ich der Absurdität bewusst ist, und deswegen weiß, dass es nicht ernst gemeint ist. Trotzdem halte ich das Formulieren einer Absurdität für ein nützliches Stilmittel …

      Nein, natürlich kann und will ich niemandem verbieten, Kinder zu bekommen – das *ist* absurd, nicht nur unter ethischen Gesichtspunkten. Das so zu formulieren macht aber vielleicht das Ausmaß meines … Erstaunens ob des Umgangs dieser Frau mit ihren Kindern deutlich. Dachte ich. Und denke ich noch immer.

      Nein, in der Tat darf jeder Kinder bekommen, egal welcher „Schicht“ er angehört. Nur irgendwie denke ich auch, dass das eine immense Verantwortung mit sich bringt. Und ich hatte ganz stark den Eindruck, dass diese Frau zumindest in den drei Tagen, die ich sie erlebt habe, dieser Verantwortung schlichtweg nicht gerecht geworden ist.

      4. Zu der „Unterschicht“ – die Verwendung dieses Begriffes scheint ein wesentlicher Punkt Deiner Empörung zu sein (das ist bitte eine völlig wertfreie Formulierung): Ich bin mir auch nach einem Tag Nachdenken nicht wirklich sicher, ob ich diese Deine Empörung gerechtfertigt finde. Ich habe das Gefühl, dass ich mit diesem Begriff etwas anderes assoziiere als Du, kann das aber schwer in Worte fassen. Weswegen ich es für den Augenblick dabei belasse …

      Viele Grüße
      ‚Locke‘

  6. Andrea Petersen schreibt:

    Tut mir leid, meiner Meinung nach relativiert das nichts. Von einer „Unterschicht“ zu sprechen und und zu sagen, dass man dieser verbieten sollte Kinder zu bekommen, geht gar nicht! Oder seid Ihr etwas Besseres?

    • Nein, wir sind nichts Besseres. Aber wir behandeln unser Kind deutlich besser.

      Der Liste von graugrüngelb da oben könnte ich noch eine ganze Menge Dinge hinzufügen, die für mich in die Kategorie „Geht gar nicht!“ gehören.

      Das eigene Kind, in seiner Anwesenheit, mehrfach „Idiot“ zu nennen, zum Beispiel. In drei Tagen im Krankenhaus nicht ein einziges Mal mit dem Kind zu spielen, sondern es praktisch immer sich selbst zu überlassen, und es nur dann vollzunölen, wenn es nicht unterhalb des eigenen Radars fliegt, sondern sich auch mal benimmt, wie das ein 18-monatiges Kind eben tut. Lauter solche Dinge.

      Doch, es ging mir ziemlich auf den Keks, so auf Dauer.

      Viele Grüße
      ‚Locke‘

    • Hesting schreibt:

      „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ Das ist meines Erachtens das Problem an dieser Nicht-Erziehung. Natürlich kann man auch heute noch Kinder so aufziehen wie vor 100 Jahren, wenn man das will. Zur Erinnerung sei der Film „Das weiße Band“ empfohlen.

  7. Lars schreibt:

    Hallo Locke,

    ist mir im ersten Moment gar nicht so aufgefallen, aber nach nochmaligen Lesen ist vielleicht das Wort Unterschicht etwas ungünstig gesetzt und wird doch im Allgemeinen assoziiert mit einer Bevölkerungsgruppe, welche am wenigsten über Geld, Güter, Bildung und Sozialprestige verfügt und es ist wohl falsch verstanden worden, dass es nicht darum geht, diese Leute über einen Kamm zu scheren und das Kinder haben/bekommen/erziehen zu verbieten.

    Aber sich zu mokieren über Eltern, die sich Sorgen machen um die Krankheit des eigenen Kindes, auch wenn es die eigenen Probleme und Sorgen unterbietet, … nunja…, ist zumindest so rübergekommen, wobei ich weiß, dass es nicht so gemeint war.

    Freut mich, dass es Saskia wieder etwas besser geht.

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