Gute Beobachtung

Saskia entdeckt die Haarspangen auf der … (wie heißt grad die Glasfläche vor dem Badspiegel? Mei, das Alter!), und damit hat sie – für die Minute – ein neues Lieblings-Spiel-„ich muss noch nicht Zähne putzen oder sonstwie machen, was Papa möchte“-zeug entdeckt.

„Oder neene Haapanne!“ Okay, nimm die Haarspange.

Sie dreht sich zu mir herum, ihre Augen sind, da ich sitze und sie auf einem Hocker steht, ungefähr auf Höhe meines Kopfes. Ich bin mir sicher, dass es nur dieser banalen Tatsache geschuldet ist, dass ihr Blick rein zufällig auf meine verlängerte Stirn fällt.

„Hmm.“

Das sagt sie wirklich: „Hmm.“

„Du hatte neita nich viele Haate!“

Exzellent beobachtet!

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2 Antworten zu Gute Beobachtung

  1. Elisabeth schreibt:

    Ich muss so lachen … tschuldigung 😦
    Aber ich verrate Dir was. Robert spricht auch immer genau das laut aus und weist drauf hin was man nicht hören will. „Mama, warst Du auch mal dünner?“
    Es muss unglaublich schön sein so mit Saskia reden zu können. Keine Monologe mehr! Seufzzzz
    Elisabeth

    • Das Lachen sei Dir auf jeden Fall gegönnt 🙂 Ich hab‘ mich ja auch weggeworfen…

      Monologe gibt es oft genug auch noch, und damit kann sie einen auch in den Wahnsinn treiben. Aber zumindest zeigen solche Dinge, dass sie nicht mehr nur in ihrer eigenen welt lebt…

      Viele Grüße
      ‚Locke‘

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