Mittnächtliches Rumpeln

Wenn Saskia um 5:10 Uhr laut rumpelnd mitsamt dem Rausfallschutz neben ihrem Bett landet … kann ich dann jemanden wegen der Nichterfüllung des namengebenden Versprechens verklagen? Hmm, vermutlich würde man mich dann auf das Großgedruckte hinweisen, in dem steht, dass der nur bis 15 Kilo gedacht ist. Und auch bei allerwohlwollendster Interpretation der beim wöchentlichen Wiegen anfallenden Zahlen muss ich leider gestehen, dass Saskia aus diesem Rahmen heraus fällt.

Phh. Die gute Nachricht ist, dass Saskia in schlechten Zeiten viel zu unbeweglich ist für so eine Aktion – da liegt sie morgens noch genauso da wie abends -, insofern ist es doch toll, wenn sie aus dem Bett fallen kann, oder?

Andererseits sollten wir vielleicht doch darüber nachdenken, wie wir das in Zukunft verhindern, falls sie gedenkt, das zu einem neuen Hobby zu machen.

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11 Antworten zu Mittnächtliches Rumpeln

  1. Hesting schreibt:

    Reicht der Platz, um die Stelle einfach auszupolstern?

  2. Muschelsucher schreibt:

    Klingt danach, als wäre es Zeit für ein Pflegebett. Schön breit und lang, daß Ihr auch mit reinpaßt.

    Gibt ja recht schöne für Kinder, wenn sie auch immer irgendwie wie Käfige aussehen, gerade mit den Gittern oder den Plexiglastüren.

    Liebe Grüße

    • Graugrüngelb schreibt:

      Es wäre Zeit für ein großes Bett, ob das unbedingt ein Pflegebett sein muss, sie mal dahin gestellt. Aber dafür ist hier kein Platz – also erst der Umzug (und vorher muss das passende Haus erst gefunden werden)

      • Muschelsucher schreibt:

        Habt Ihr sie noch im umgebauten Gittenbett?
        Blöde Frage, wie soll es denn ohne Pflegebett gehen? Wie wollt Ihr sonst einen richtigen Rausfallschutz haben? Es gibt ja auch Pflegebetten, die nicht wie Ställe aussehen, sondern einfach wie ein großes Bett mit Seitenerhöhung, die meist sogar teilbar ist. Die sehen eigentlich ganz „normal“ aus.

        Wo wickelt Ihr denn, wo wollt Ihr das in Zukunft tun, ohne Euren Rücken zu schreddern? Mein Sohn ist klein und zierlich für sein Alter, aber mit 5 passte er kaum noch auf den riesigen Schreibtisch umgebaut zum Wickeltisch. Mit 10 und 12 mußte ich nach der OP wieder wickeln, das ging nur im Bett.

        Alternative wäre – das hatten wir für die kleinen Kinder als erste Stufe nach dem Gitterbett ist ein flaches Futonbett. In mein altes aus Studienzeiten sind meine Kinder umgezogen, wenn das nächste Kind das Gitterbett brauchte. Sie konnten nur 10 cm auf die Erde rollen. Bequem ist das für ein Kind, das getragen werden muß, aber nicht.

        Liebe Grüße

        • Graugrüngelb schreibt:

          Ja, Saskia schläft noch im kleinen (70×140) Kinderbett – ohne Gitter eben. In ihrem Zimmer, was nicht wirklich ihr ZImmer ist, aber eigentlich sein sollte, steht ein großes Bett (120×200). Das ist breit genug, um sich mal daneben legen zu können und auch, damit sie nicht ganz so schnell rausfällt. Außerdem ist es relativ niedrig, so dass die potentielle Absturzhöhe gering ist. Leider hat Saskia seit Monaten so viele nächtlich Anfälle, dass wir entweder ständig auf Wanderschaft wären oder einer gleich dort bleiben könnte. Beides nicht der Hit, deshalb schläft sie eben nicht dort.

          Gewickelt wird im Bad auf einem Eigenbau-Wickeltisch (Tischplatte und Beine von IKEA, seitlich mit ein paar Baumarkt-Fensterbrettern als Begrenzung) – der wird allmählich zu klein. Aber im Schlafzimmer ist es im Winter zu kühl zum Waschen, Wickeln, Umziehen – ich möchte das gern weiterhin im Bad tun.

        • Im Augenlick denke ich meist eher in die Richtung „Nein, ich will mein Kind nicht in ein abgeschlossenes Bett hinter Plexiglas stecken!“ – das ist irgendwie eine ganz grauenvolle Vorstellung. Vielleicht komme ich da im Lauf der Zeit drüber hinweg, wenn ich es mehr als „Pflegebett“ bezeichne :-\
          Mal sehen, nächste Woche sind wir auf der Reha-Care in Düsseldorf – Pflege-Betten sind auch ein Thema, das wir uns dort mal anschauen wollen.

          Viele Grüße
          ‚Locke‘

  3. Klaudia schreibt:

    Da Lennert das Rausfallen regelmäßig geschafft hat haben wir die Arme des Rausfallschutzes, die unter die Matratze kommen, angeschraubt. Nur lässt sich der Rausfallschutz dann natürlich nicht mehr so leicht entfernen 😉

  4. Pingback: Pragmatische Lösung | Besser so als anders

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